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Referenzliste der Farn- und Blütenpflanzen Rheinland-Pfalz/Saarland

Taxonomische Referenz der im Saarland und in Rheinland-Pfalz sowie der unmittelbaren Grenzregion vorkommenden Farn- und Blütenpflanzen. Die Liste enthält einheimische, eingebürgerte und spontan auftretende unbeständige Arten sowie einige häufig kultivierten Waldbäume. Nicht aufgenommen und erfasst werden Gartenpflanzen, auch wenn sie gelegentlich mit Gartenabfällen außerhalb der Grenzen von Gärten und Parks gefunden werden.

Diese Liste führt nur die akzepierten Sippenname auf. Alle Namen finden Sie in der Synonymliste.

 

Mehr... Artname Autor Deutscher Name Taxnummer Rang Typ. Status RL SL Taxonkommentar Details zur Art BfN
Tagetes patula
L.27365SpeciesU
Tanacetum balsamita
L.5839SpeciesU
Tanacetum vulgare
L.5846SpeciesX
Taxus baccata
L.Gewöhnliche Eibe5871SpeciesX
Synanthrope Vorkommen, die nur in einigen Projektgebieten ausreichend erfasst wurden und die meist nur aus wenigjährigen Jungpflanzen bestehen, sind sicher oft mit T. ×media und T. cuspidata verwechselt worden. Das Areal der indigenen Vorkommen wird dagegen in der Karte recht zuverlässig abgebildet.
Teucrium botrys
L.Trauben-Gamander5880SpeciesX
2b
Teucrium montanum
L.Berg-Gamander5884SpeciesX
2
Teucrium scorodonia
L.Salbei-Gamander5889SpeciesX
Thalictrum aquilegiifolium
L.Akelei-Wiesenraute5893SpeciesX
Verstreute Funde außerhalb des zusammenhängenden Areals stellen meist aus Gärten verwilderte Vorkommen dar. Nicht alle Angaben aus Brandenburg sind hinsichtlich Indigenat und richtiger Bestimmung gesichert.
Thalictrum flavum
L.Gelbe Wiesenraute5894SpeciesX
V
Thalictrum minus
L.Kleine Wiesenraute5898SpeciesX
Die Angaben zur Verbreitung der vier in Deutschland vorkommenden Unterarten stützen sich ganz überwiegend auf die Revision von Herbarbelegen. Die Sippen sind zumindest regional wesentlich weiter verbreitet als dargestellt, dennoch werden die Areale durch die bereits vorhandenen Daten gut umrissen (Hand 2004a, b).
Thesium alpinum
L.Alpen-Vermeinkraut5913SpeciesX
Thesium linophyllon
L.Mittleres Vermeinkraut5922SpeciesX
0a
Thlaspi alliaceum
L.5926SpeciesX
Thlaspi arvense
L.Acker-Hellerkraut5933SpeciesX
Thymus vulgaris
L.27324SpeciesU
Tilia europaea
L.50123SpeciesX
Tordylium maximum
L.Große Zirmet5980SpeciesX
Tragopogon orientalis
L.Orientalischer Bocksbart6000SpeciesX
3
Tragopogon porrifolius
L.24321SpeciesU
Tragopogon pratensis s. l.
L.Wiesen-Bocksbart (i. w. S.)7141SpeciesX
Die Karte zeigt die Nachweise für T. pratensis s. str., T. orientalis und T. minor. Die beiden häufigsten Arten wurden nur unvollständig differenziert: Während auf T. orientalis recht zuverlässig geachtet wurde, wurde T. pratensis s. str. auch in einigen größeren Gebieten nicht von der Art im weiteren Sinne differenziert. Die seltenste der drei Arten, T. minor, wurde stärker beachtet, zumal sie leichter zu unterscheiden ist.
Tragopogon pratensis s. str.
L.6001SpeciesX
Trapa natans
L.Gewöhnliche Wassernuss6005SpeciesX
0a
Trientalis europaea
L.Europäischer Siebenstern6013SpeciesX
Trifolium alexandrinum
L.6014SpeciesU
Trifolium alpestre
L.Hügel-Klee6015SpeciesX
0a
Trifolium hybridum
L.Schweden-Klee6036SpeciesE
Die Art ist im Gebiet ursprünglich eine reine Kulturpflanze und hat sich in weiten Teilen des Landes aus ehemaligen Klee-Ansaaten voll eingebürgert. Zur Art gehören die Unterarten T. hybridum subsp. hybridum (weit verbreitete Sippe) und T. hybridum subsp. elegans, die nicht ausreichend unterschieden wurden.
Trifolium incarnatum
L.6039SpeciesU
Trifolium medium
L.6043SpeciesX
Trifolium montanum
L.Berg-Klee6048SpeciesX
3
Trifolium rubens
L.Fuchsschwanz-Klee6070SpeciesX
1
Trifolium spadiceum
L.Moor-Klee6073SpeciesX
Trifolium striatum
L.Streifen-Klee6077SpeciesX
V
Trifolium subterraneum
L.6079SpeciesU
Triglochin maritima
L.Strand-Dreizack6086SpeciesX
0a
Triglochin palustris
L.Sumpf-Dreizack6087SpeciesX
1
Tulipa gesneriana
L.7060SpeciesU
Tulipa sylvestris
L.Wilde Tulpe6123SpeciesE
Ein Teil der regionalen Vorkommen ist sicher archäophytisch, ein anderer neophytisch, wenn auch vielfach mit fest eingebürgerten Beständen. Eine Differenzierung von alten und relativ jungen Ansiedlungen war nicht immer zuverlässig möglich.
Turritis glabra
L.Turmkraut24405SpeciesX
Tussilago farfara
L.Huflattich6125SpeciesX
Typha angustifolia
L.Schmalblättriger Rohrkolben6126SpeciesX
Die Art wird an stehenden (insbesondere künstlichen) Gewässern auch immer wieder gepflanzt (angesalbt). Diese synanthropen Vorkommen konnten meist nicht von den einheimischen getrennt werden, so dass die Karte vermutlich etwas zu viele als einheimisch bewertete Nachweise enthält. Eine gewisse Verwechslungsgefahr ergibt sich durch gelegentlich auftretende Hybriden mit T. latifolia (T. × glauca).
Typha latifolia
L.Breitblättriger Rohrkolben6127SpeciesX
Urtica dioica s. str.
L.13748SpeciesX
Urtica urens
L.Kleine Brennnessel6148SpeciesX
V
Utricularia minor s. str.
L.Kleiner Wasserschlauch6154SpeciesX
0b
Die Art wurde lange nicht von U. bremii unterschieden. Einige Angaben, so aus der Oberrheinebene, könnten sich auf U. bremii beziehen.
Utricularia vulgaris
L.6157SpeciesX
0c
Vaccinium myrtillus
L.Heidelbeere6160SpeciesX
Vaccinium oxycoccos
L.Gewöhnliche Moosbeere6163SpeciesX
0b
Vaccinium uliginosum s. str.
L.7417SpeciesX
1
Valeriana dioica
L.Kleiner Baldrian6173SpeciesX
V
Valeriana officinalis s. str.
L.6178SpeciesX
Vallisneria spiralis
L.6197SpeciesE
Verbascum blattaria
L.Motten-Königskerze6206SpeciesX
R
Verbascum lychnitis
L.Mehlige Königskerze6211SpeciesX
Verbascum phlomoides
L.Windblumen-Königskerze6213SpeciesX
Die Art ist leicht mit dem viel häufigeren V. densiflorum zu verwechseln. Dementsprechend dürfte das Kartenbild von V. phlomoides noch unvollständig sein. Einige der als einheimisch abgebildeten Vorkommen sind sicher nur synanthrop, da die Art (wegen ihrer besonders großen Blüten) auch in Gärten kultiviert wird und von dort aus leicht verwildert.
Verbascum phoeniceum
L.Purpur-Königskerze6214SpeciesX
Die Art wird auch als Zierpflanze kultiviert. Der Status ist daher oft nicht eindeutig zu bestimmen, so dass die als einheimisch dargestellten Nachweise z. T. auch synanthrope Vorkommen umfassen können.
Verbascum sinuatum
L.6216SpeciesU
Verbascum thapsus
L.Kleinblütige Königskerze6222SpeciesX
Verbena officinalis
L.Echtes Eisenkraut6224SpeciesX
V
Veronica acinifolia
L.Kölme-Ehrenpreis6225SpeciesX
Veronica agrestis
L.Acker-Ehrenpreis6226SpeciesX
V
Veronica arvensis
L.Feld-Ehrenpreis6236SpeciesX
Veronica chamaedrys s. str.
L.Gamander-Ehrenpreis6249SpeciesX
Veronica hederifolia s. str.
L.6258SpeciesX
Veronica maritima
L.Strand-Ehrenpreis24487SpeciesX
Veronica montana
L.Berg-Ehrenpreis6264SpeciesX
Veronica officinalis
L.Echter Ehrenpreis6265SpeciesX
Veronica scutellata
L.Schild-Ehrenpreis6277SpeciesX
V
Veronica teucrium
L.Großer Ehrenpreis6243SpeciesX
2
Veronica triphyllos
L.Finger-Ehrenpreis6290SpeciesX
3
Viburnum lantana
L.Wolliger Schneeball6295SpeciesX
Die Tendenz, dass einheimische Vorkommen zur Mittelgebirgsschwelle hin zugunsten synanthroper Vorkommen abnehmen, kommt in der Karte gut zum Ausdruck, wobei eine zuverlässige Differenzierung des Status im Übergangsbereich nicht immer möglich war. In der Tiefebene wurden in der Feldflur gepflanzte Bestände möglicherweise zu wenig beachtet, zugleich können aber in Hamburg und Berlin auch Pflanzungen im Siedlungsbereich mit erfasst worden sein. In Hamburg besteht zudem stellenweise Einbürgerungstendenz.
Viburnum opulus
L.Gewöhnlicher Schneeball6296SpeciesX
Vicia angustifolia s. str.
L.33608SpeciesX
Vicia cassubica
L.Kaschuben-Wicke6300SpeciesX
Vicia cracca
L.Vogel-Wicke6302SpeciesX
Vicia dumetorum
L.Hecken-Wicke6308SpeciesX
Vicia faba
L.7066SpeciesU
Vicia lathyroides
L.Platterbsen-Wicke6313SpeciesX
3
Der gebietsweise deutliche Rückgang ist in der Karte nicht gut zu erkennen. Die Art wurde wahrscheinlich aber auch zu wenig erfasst, da man sie nur in einem kurzen Zeitraum des Jahres sicher erkennen kann.
Vicia pisiformis
L.Erbsen-Wicke6326SpeciesX
Vicia sativa s. str.
L.6334SpeciesU
Viele Angaben dürften unzutreffend sein, infolge Verwechslungen mit (besonders breitblättriger) V. segetalis, daher ist keine Karte gedruckt. V. sativa wird zwar häufig in Zwischenfrucht- und Wildäckern angebaut, ist aber kaum oder höchstens kurzfristig verwildert aufzufinden und dies auch meist nur in der Nähe kultivierter Bestände.
Vicia sepium
L.Zaun-Wicke6335SpeciesX
Vicia sylvatica
L.Wald-Wicke6337SpeciesX
Vinca major
L.6347SpeciesE
Vinca minor
L.Kleines Immergrün6348SpeciesX
Obwohl die Art eine alte Zier- und Heilpflanze ist, die sich schon im Mittelalter als Archäophyt einbürgern konnte, gehen viele (auch sehr beständige) Vorkommen auf junge Verwilderungen aus Gartenkultur zurück, z. B. in siedlungsnahen Wäldern. Archäophytische und neophytische Bestände konnten vielfach nicht zuverlässig unterschieden werden, so dass die Karte nur die oft pauschal vereinheitlichten Statusangaben diverser Projektgebiete zeigt.
Viola canina s. str.
L.15456SpeciesX
3
Viola hirta
L.Behaartes Veilchen6378SpeciesX
Viola mirabilis
L.Wunder-Veilchen6383SpeciesX
R
Viola montana
L.Berg-Veilchen24547SpeciesX
Trotz kritischer Durchsicht können die Fundpunkte für V. montana im Sinne von Schmidt (1961; als eine von V. canina abgrenzbare Sippe) z. T. noch Funde von V. canina und deren Hybriden enthalten.
Viola odorata
L.März-Veilchen6384SpeciesX
Der Status der Art ist oft nicht eindeutig zu bestimmen. Obwohl die Art eine alte Heil- und Zierpflanze ist, die sich schon im Mittelalter als Archäophyt einbürgern konnte, gehen viele (auch sehr beständige) Vorkommen auf junge Verwilderungen aus Gartenkultur zurück, z. B. in siedlungsnahen Wäldern oder in Parks. Archäophytische und neophytische Bestände konnten vielfach nicht zuverlässig unterschieden werden, so dass die Karte nur die oft pauschal vereinheitlichten Statusangaben diverser Projektgebiete zeigt. Gelegentlich kann V. odorata mit der vergleichsweise seltenen V. suavis (oder der gemeinsamen Hybride V. ×erdneri) verwechselt worden sein. Für Schleswig-Holstein ist die Art in der Karte unterrepräsentiert, da sie nicht systematisch erfasst wurde. Dort ist sie zerstreut siedlungsnah eingebürgert, z. B. in den Knicks.
Vitis vinifera s. str.
L.27079SpeciesX
Xanthium spinosum
L.6443SpeciesU
Die aus Südamerika stammende und hauptsächlich mit Wolle und anderen Frachtgütern immer wieder eingeschleppte Art ist in Deutschland vielfach nachgewiesen worden, doch zeichnet sich bislang keine Einbürgerung ab. Das könnte sich bei einer Klimaerwärmung ändern, da die Art im Gebiet ein Wärmezeiger ist.
Xanthium strumarium s. str.
L.Gewöhnliche Spitzklette6444SpeciesX
Neuere Nachweise sind oft nur unbeständig und gehen z. B. auf Verwilderungen aus Vogelfuttersämereien zurück, oft begleitet von Ambrosia artemisiifolia (Klotz 2007). Zum Teil kann die Art mit X. albinum verwechselt worden sein.
Zea mays
L.11313SpeciesU
Sorbaria sorbifolia
(L.) A. Braun6636SpeciesE
Ranunculus rionii
LaggerRion-Wasser-Hahnenfuß4703SpeciesX
R
Dryopteris cristata
(L.) A. GrayKamm-Wurmfarn2034SpeciesX
R
Moneses uniflora
(L.) A. GrayEinblütiges Moosauge3761SpeciesX
0b
Cirsium canum
(L.) All.Graue Kratzdistel1559SpeciesX
Cirsium tuberosum
(L.) All.Knollen-Kratzdistel1578SpeciesX
Melilotus indicus
(L.) All.3656SpeciesU
Orchis anthropophora
(L.) All.Ohnhorn-Knabenkraut32133SpeciesX
Zeige Datensätze 1301 bis 1400 von 3085

Grundlage: Referenzliste der Farn- und Blütenpflanzen Rheinland-Pfalz/Saarland.
Taxonomische Basis: Buttler, K. P., May, R. & Metzing, D. (2018): Liste der Gefäßpflanzen Deutschlands - Florensynopse und Synonyme. – Bonn (Bundesamt für Naturschutz): 286 S.
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Excel-Downlod: Exceldatei Stand 22.03.2019 mit Korrekturen an Schlüsselbeziehungen (972 KB)