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Referenzliste der Farn- und Blütenpflanzen Rheinland-Pfalz/Saarland

Taxonomische Referenz der im Saarland und in Rheinland-Pfalz sowie der unmittelbaren Grenzregion vorkommenden Farn- und Blütenpflanzen. Die Liste enthält einheimische, eingebürgerte und spontan auftretende unbeständige Arten sowie einige häufig kultivierten Waldbäume. Nicht aufgenommen und erfasst werden Gartenpflanzen, auch wenn sie gelegentlich mit Gartenabfällen außerhalb der Grenzen von Gärten und Parks gefunden werden.

Diese Liste führt nur die akzepierten Sippenname auf. Alle Namen finden Sie in der Synonymliste.

 

Mehr... Artname Autor Deutscher Name Taxnummer Rang Typ. Status RL SL Taxonkommentar Details zur Art BfN
Carex cespitosa
L.Rasen-Segge1189SpeciesX
Die Karte enthält wohl auch Nachweise von C. nigra, die gelegentlich mit C. cespitosa verwechselt wird.
Salicornia europaea s. l.
L.Gewöhnlicher Queller11824SpeciesX
Die Karte für die diploide S. europaea fasst die Unterarten S. europaea subsp. europaea und S. europaea subsp. brachystachya zusammen. Letztere kommt auch im Binnenland an Salzstellen vor. Nach Kadereit & al. (2013) sind die dort vorkommenden Pflanzen jedoch anhand molekularer (aber nicht morphologischer) Merkmale von S. europaea zu trennen und der kontinental verbreiteten S. perennans subsp. perennans zuzuordnen.
Cochlearia danica
L.Dänisches Löffelkraut1600SpeciesX
Die Karte ist ein Musterbeispiel für die neophytische Ausbreitung einer Art überwiegend entlang der Autobahnen. Die Ausbreitung ist offenbar noch nicht abgeschlossen und auch im aktuellen Zustand nicht vollständig erfasst.
Calystegia pulchra
Brummitt & HeywoodSchöne Zaunwinde1011SpeciesE
Die Karte ist problembelastet. Zum einen können Vorkommen nicht erfasst worden sein, da die Art in nicht blühendem Zustand kaum zu erkennen, d. h. von C. sepium zu trennen ist. Zum anderen ist der Status der Vorkommen schwierig einzuschätzen, da gepflanzte, aber wuchernde Pflanzen schwierig von spontan aufgewachsenen zu unterscheiden sind.
Rosa rubiginosa
L.Wein-Rose4902SpeciesX
Die Karte kann auch einzelne Nachweise von R. gremlii oder R. micrantha enthalten.
Rhinanthus glacialis
PersonnatBegrannter Klappertopf4819SpeciesX
Die Karte kann einige Falschangaben in Nordund Mitteldeutschland enthalten, teilweise bedingt durch den Gebrauch des Namens „Rhinanthus angustifolius auct. p. p.“, der sich hier auf R. serotinus bezieht.
Euphorbia virgata
Waldst. & Kit.Ruten-Wolfsmilch2265SpeciesX
Die Karte könnte noch einige Nachweise von verkannter E. pseudovirgata enthalten, auch wenn viele der Falschmeldungen inzwischen bereinigt wurden.
Buglossoides arvensis s. l.
(L.) I. M. Johnst.Acker-Rindszunge (i. w. S.)928SpeciesX
Die Karte umfasst neben B. arvensis (weiß blühend) auch B. incrassata subsp. splitgerberi (weiß, rosa oder blau blühend). Sie wurden während der Kartierungen nicht unterschieden, sind aber beide für verschiedene Bundesländer nachgewiesen. Blau blühende Exemplare gehören immer zu B. incrassata subsp. splitgerberi (Clermont & al. 2003).
Phedimus hybridus
(L.) tŽHart33212SpeciesU
Die Karte umfasst vermutlich auch zahlreiche (oder sogar die meisten) Nachweise von P. florifer und P. kamtschaticus, also einen großen Teil der gelbblühenden, mehr oder weniger polsterförmigen, offenbar zunehmend verwildernden Sippe. Die Art scheint auch in höheren Lagen der Alpen (als eine von hier noch relativ wenigen synanthropen Sippen) zunehmend zu verwildern.
Aconitum napellus subsp. lusitanicum
RouyBlauer Eisenhut20111SubspeciesX
Die Karte von Aconitum napellus enthält deutlich mehr Nachweise als die von A. napellus subsp. lusitanicum und den anderen Taxa der Gesamtart zusammen. Sie enthält aber vermutlich auch zahlreiche synanthrope Nachweise von Gartenhybriden (A. × cammarum), jedoch konnten Angaben von Wildsippen und Gartenpflanzen nicht zuverlässig getrennt werden. Daher wird auf eine Darstellung von Aconitum napellus s. l. verzichtet. Die nicht einheimischen Vorkommen, insbesondere aus Regionen weitab des indigenen Areals, gehören vielfach zu anderen Taxa.
Hieracium acutifolium
Vill.Gabelästiges Habichtskraut33655SpeciesX
Die Karte wird als Beispiel des Verbreitungsbildes einer durch gelegentliche Hybridisierung entstehenden Zwischenart gezeigt.
Hieracium aridum
FreynTrockenheitsliebendes Habichtskraut25601SpeciesX
Die Karte wird als Beispiel des Verbreitungsbildes einer durch gelegentliche Hybridisierung entstehenden Zwischenart gezeigt. Die sehr zerstreuten Nachweise zeigen dabei sowohl die Seltenheit als auch schwere Erkennbarkeit an, aber auch die Regionen intensiverer Nachforschung (Raum München, Ulm).
Viola scabra
F. BraunRaues Veilchen11298SpeciesX
Die Karte zeigt den noch sehr lückenhaften Beobachtungsstand für die hybridogene Sippe. So lange (im Frühling) noch keine Ausläufer entwickelt sind, kann V. scabra mit einem ihrer Eltern, V. hirta, verwechselt werden, ansonsten auch leicht mit dem anderen Elter, V. odorata. Im Verbreitungsgebiet von V. odorata dürfte V. scabra viel häufiger sein als derzeit darstellbar.
Tragopogon pratensis s. l.
L.Wiesen-Bocksbart (i. w. S.)7141SpeciesX
Die Karte zeigt die Nachweise für T. pratensis s. str., T. orientalis und T. minor. Die beiden häufigsten Arten wurden nur unvollständig differenziert: Während auf T. orientalis recht zuverlässig geachtet wurde, wurde T. pratensis s. str. auch in einigen größeren Gebieten nicht von der Art im weiteren Sinne differenziert. Die seltenste der drei Arten, T. minor, wurde stärker beachtet, zumal sie leichter zu unterscheiden ist.
Ranunculus acris
L.Scharfer Hahnenfuß4690SpeciesX
Die Karte zeigt die Verbreitung der bei weitem häufigsten Unterart, R. acris subsp. acris. Von der seltenen und womöglich auch oft übersehenen R. acris subsp. friesianus gibt es über das ganze Gebiet verstreute Nachweise, die jedoch vielfach in der Bestimmung nicht abgesichert sind.
Geranium phaeum
L.Brauner Storchschnabel2682SpeciesX
Die Karte zeigt im Wesentlichen die Verbreitung von G. phaeum subsp. phaeum. Von der selteneren G. phaeum subsp. lividum gibt es nur sehr wenige Nachweise im Karwendelgebirge. Die Art ist nur in den Alpen und im Vorland indigen, die indigenen Vorkommen sind allerdings nicht immer von verwilderten eindeutig zu unterscheiden.
Cornus sanguinea
L.Blutroter Hartriegel1650SpeciesX
Die Karte zeigt überwiegend die Verbreitung der einheimischen C. sanguinea subsp. sanguinea. Die ebenfalls wahrscheinlich einheimische Unterart C. sanguinea subsp. hungarica kommt selten bis zerstreut in wärmebegünstigten Gebieten Süddeutschlands vor, wurde aber wenig beachtet. Sie wird ebenso wie die nichteinheimische C. sanguinea subsp. australis häufig in Baumschulen vermehrt und gelangt über Heckenpflanzungen in die freie Feldflur, wo sie Etablierungstendenzen zeigt. Dadurch ist das indigene Areal gebietsweise durch Bestände der sehr häufig in Hecken gepflanzten Art verwischt.
Draba verna agg.
Frühlings-Hungerblümchen (Artengruppe)32167AggregatX
Die Karte zeigt überwiegend die Verbreitung von D. verna; allerdings wurden die anderen Arten des Aggregats, D. praecox und D. spathulata, nicht überall ausreichend unterschieden.
Carex depauperata
Curtis ex With.Verarmte Segge1195SpeciesX
Die lange als verschollen geltende Art wurde neuerdings im Umfeld des alten Fundorts spärlich wieder beobachtet.
Campanula rapunculoides
L.Acker-Glockenblume1054SpeciesX
Die markante Verbreitungslücke in den Hochlagen der östlichen silikatischen Mittelgebirgen, vor allem im Thüringer Wald, kommt im TK-Raster nicht deutlich zum Ausdruck.
Polycnemum arvense
L.Acker-Knorpelkraut4382SpeciesX
0a
Die Mehrzahl vor allem der neueren Angaben dürfte zu P. majus gehören. Die Identität wäre an vorhandenen Belegen zu prüfen; die Karte konnte bisher dahingehend nicht bereinigt werden.
Cicerbita macrophylla
(Willd.) Wallr.Großblättriger Milchlattich1548SpeciesE
Die meisten Nachweise gehören vermutlich zu C. macrophylla subsp. uralensis; diese Unterart wurde aber nur in wenigen Fällen erfasst.
Nymphaea alba subsp. alba
Weiße Seerose34148SubspeciesX
3
Die Menge der einheimischen Vorkommen ist in der Karte sicher überbewertet. Pflanzungen (Ansalbungen) sind oft nur dann gut zu erkennen, wenn es sich um kräftig rosa blühende Kulturhybriden handelt. Weißblütige Kulturhybriden sind vielfach nicht von der Wildsippe zu trennen.
Festuca csikhegyensis
Simonk.Blaugrüner Schwingel32191SpeciesX
Die Nachweise im Donautal sind nicht gesichert; die Art ist leicht mit F. pallens zu verwechseln.
Zannichellia palustris subsp. pedicellata
(Wahlenb. & Rosén) SymeGestielter Sumpf-Teichfaden6450SubspeciesX
0a
Die noch stärker als Zannichellia palustris subsp. palustris an salzhaltige Standorte gebundene Unterart wurde nicht überall konsequent unterschieden. Dennoch bildet die Karte die Verbreitung hinreichend ab.
Digitalis purpurea subsp. purpurea
Roter Fingerhut29041SubspeciesX
Die Ostgrenze des natürlichen Areals ist nicht genau bekannt. Durch die unterschiedliche Bewertung des Status in einigen benachbarten Bundesländern entstehen Statusgrenzen in der Karte, die nicht die tatsächlichen Verhältnisse widerspiegeln. Insbesondere in Bayern und Thüringen stoßen indigene und synanthrope Vorkommen zusammen oder überlagern sich, ohne dass sich die Grenze des natürlichen Areals festlegen ließe.
Dactylorhiza traunsteineri s. str.
(Saut.) SoóTraunsteiner-Fingerwurz1871SpeciesX
0a
Die Populationen des südlichen Pfälzer Waldes wurden als eigenständige Sippe abgetrennt, D. traunsteineri subsp. vosagiaca (Kreutz 2011).
Arctium nemorosum
Lej.Hain-Klette549SpeciesX
Die regional merkwürdig anmutenden Verbreitungsgrenzen im westlichen Deutschland beruhen ganz überwiegend nicht auf Kartierdefiziten. So ist die Art in der Eifel nicht selten, fehlt aber völlig im Hunsrück und auch weiter südlich anschließenden Landschaften.
Festuca ovina s. str.
L.Schaf-Schwingel2396SpeciesX
Die scharfe Westgrenze des geschlossenen Areals in Nordbayern zum aufgelockerten Areal beruht auf zu wenig Daten in Baden-Württemberg und im westlichen Unterfranken.
Poa pratensis s. str.
L.Wiesen-Rispengras4368SpeciesX
Die scheinbaren Verbreitungslücken (Ausdünnungen) in einigen Bundesländern beruhen auf mangelnder Unterscheidung von den beiden anderen Kleinarten des P. pratensis-Aggregats. P. pratensis ist im Gebiet eine der häufigsten Pflanzenarten überhaupt, nicht nur in Wiesen, sondern auch in fast allen anderen kulturbedingten Habitaten, bis hin zu Extremstandorten wie etwa Pflasterfugen. Lediglich in großen Waldgebieten tritt die Sippe zurück.
Glyceria fluitans
(L.) R. Br.Flutender Schwaden2721SpeciesX
Die scheinbaren Verbreitungslücken südlich der Donau beruhen zum großen Teil nur auf mangelnder Beobachtung und Nichtunterscheidung von anderen Arten des Glyceria fluitans-Aggregats.
Chenopodium suecicum
MurrGrüner Gänsefuß1518SpeciesX
Die schwer zu erkennende Art besiedelt ein boreal-temperates Areal in Eurasien und im westlichen Nordamerika (Uotila 1978). Sie wurde wahrscheinlich zu wenig erfasst und dürfte in Norddeutschland häufiger sein. Die Sippe wird aufgrund ihres Areals als archäophytisch eingestuft.
Scilla siberica
Haw.Sibirischer Blaustern5373SpeciesE
Die sehr häufig zur Zierde in Park- und Gartenrasen gepflanzte Art wurde unvollständig erfasst, was durch die hohe Nachweisdichte in einigen Projektgebieten belegt wird. Neben der oft bewussten Nichterfassung von (verwilderten) Zierpflanzen ist dies auch in der kurzen phänologischen Beobachtungszeit begründet. Allerdings wurden auch bei manchen Projekten verwilderte Bestände in Parks und Friedhöfen aufgenommen, über deren Erfassungswürdigkeit unterschiedliche Auffassungen bestehen, da die Habitate nicht zur freien Feldflur gehören.
Chaerophyllum bulbosum subsp. bulbosum
Rüben-Kälberkropf29874SubspeciesX
Die Sippe breitet sich in jüngerer Zeit regional aus, so z. B. in Niedersachsen von den Flussmarschen auf die Geest (Wittig 2003). Im linksrheinischen Bereich ist die Art in einigen Naturräumen wie etwa im Moseltal nachweislich ein Neophyt, der sich erst ab dem 20. Jahrhundert lebhaft ausgebreitet hat.
Chenopodium ficifolium subsp. ficifolium
Feigenblättriger Gänsefuß29899SubspeciesX
Die Sippe hat sich seit etwa 1980 rasant ausgebreitet, z. B. entlang der Flüsse (Elbe, Rhein). Die Ausbreitung hält gegenwärtig noch an. Der Status in Deutschland ist grundsätzlich unklar (Archäophyt oder Neophyt). Im Rahmen der Ausbreitung ist die Art in den meisten Regionen als Neophyt neu aufgetreten.
Anthemis tinctoria subsp. tinctoria
Färber-Hundskamille29011SubspeciesX
3
Die Sippe ist häufig in Ansaatmischungen, z. B. für (Straßen-)Böschungen enthalten. Einheimische und synanthrope Vorkommen konnten nicht immer zuverlässig getrennt werden. Außerhalb der verdichteten Arealanteile zeigt die Karte daher teilweise zu viele als einheimisch bewertete Nachweise.
Ononis spinosa subsp. spinosa
Dornige Hauhechel3929SubspeciesX
Die Sippe ist im Saarland entgegen bisheriger Angaben nirgends autochthon, sondern allenfalls gelegentlich verschleppt, mit Ausnahme einer autochthon wirkenden, 2012 neu nachgewiesenen Population in einem wechseltrockenen Kalkmagerrasen. In anderen subatlantisch geprägten Bereichen des linksrheinischen Berg- und Hügellandes könnte O. spinosa subsp. spinosa ebenfalls nur verschleppt sein.
Arrhenatherum elatius subsp. elatius
Glatthafer6622SubspeciesX
Die Sippe ist in Saatmischungen für Wiesen enthalten, dennoch wurden kultivierte und spontane Vorkommen kaum unterschieden. Entgegen der Kartendarstellung ist der Glatthafer in Deutschland – zumindest gebietsweise – als Neophyt einzustufen (z. B. Buch & al. 2007); konkrete Grenzen zwischen einheimischen und synanthropen Vorkommen lassen sich jedoch nicht ziehen.
Ranunculus polyanthemos subsp. serpens
(Schrank) Baltisb.Wurzelnder Hahnenfuß23513SubspeciesX
Die Sippe ist nur gebietsweise ausreichend erfasst. Andererseits beruhen Angaben der vorwiegend auf kalkhaltigen Standorten vorkommenden Sippe aus Silikatgebieten möglicherweise auf Verwechslungen.
Viola arvensis subsp. megalantha
Nauenb.Großblütiges Feld-Stiefmütterchen7070SubspeciesX
Die Sippe ist schwierig zu erkennen und nicht immer zweifelsfrei von großblütigen Formen der V. arvensis subsp. arvensis oder von Hybriden zwischen dieser und V. tricolor zu unterscheiden.
Veronica peregrina subsp. peregrina
Fremder Ehrenpreis6269SubspeciesE
Die Sippe ist vielfach durch Baumschulen und Staudengärtnereien verschleppt worden. Solche synanthropen Vorkommen wurden oft nicht erfasst, zumal sie oft recht individuenarm und leicht zu übersehen sind.
Quercus petraea subsp. petraea
Trauben-Eiche29752SubspeciesX
Die Sippe ist zwar in Südbayern deutlich geringer verbreitet als weiter nördlich und westlich, die große Lücke in der Karte geht aber teilweise auf mangelnde Beachtung zurück.
Centaurea montana subsp. montana
Berg-Flockenblume1365SubspeciesX
Die Sippe verwildert leicht, vor allem in Siedlungen als Gartenflüchtling. Diese meist sehr kleinen, oft nur vegetativen Bestände wurden nur in einigen Projektgebieten erfasst.
Campanula patula subsp. patula
Wiesen-Glockenblume27638SubspeciesX
3
Die Sippe wird in Westdeutschland, insbesondere westlich von Weser und Rhein, zunehmend durch C. rapunculus ersetzt. Die genaue Grenze wird mancherorts verwischt durch Fehlangaben, die, soweit möglich, bereits eliminiert wurden.
Asplenium × alternifolium
Wulfen666SpeciesX
R
Die Sippe wird nur noch als Primärbastard zwischen A. septentrionale und A. trichomanes subsp. trichomanes angesehen (Kramer 1984).
Erodium cicutarium subsp. cicutarium
Gewöhnlicher Reiherschnabel34111SubspeciesX
Die Sippe wurde in Teilen von Rheinland-Pfalz, Hessen und Südbayern zu wenig erfasst.
Crataegus subsphaerica s. str.
Gand.11504SpeciesX
Die Sippe wurde meist nicht von C. domicensis getrennt erfasst. Sie kann nur im fruchtenden Zustand erkannt werden.
Koeleria macrantha subsp. macrantha
Zierliches Schillergras29727SubspeciesX
3
Die Sippe wurde mitunter mit K. pyramidata aus demselben Aggregat verwechselt. Vermutlich enthält die Karte daher zu wenig Nachweise.
Antennaria dioica
(L.) Gaertn.Gewöhnliches Katzenpfötchen448SpeciesX
0c
Die stark auf Schafbeweidung angewiesene Art ist z. T. deutlich zurückgegangen. Vor allem in den Silikatgebieten ist sie inzwischen fast überall verschwunden; das Fehlen neuerer Nachweise in diesen Gebieten beruht somit weitgehend nicht auf Beobachtungslücken.
Atriplex sagittata
Borkh.Glänzende Melde754SpeciesX
Die starke Ausbreitung der Art begann Mitte der 1980er Jahre, z. B. entlang von Straßen und Flussufern. Zum Teil wurden aber auch Vorkommen von A. micrantha als A. sagittata kartiert. Inzwischen ist die Ausbreitung weitgehend zum Stillstand gekommen und die Art wurde entlang der Autobahnen teilweise von Atriplex micrantha verdrängt. Die Frage nach dem floristischen Status in Deutschland ist regional ungeklärt, vermutlich tritt die Art in Teilen der östlichen Bundesländer als Archäophyt auf, sonst durchwegs als Neophyt, der vielfach etabliert ist.
Viburnum lantana
L.Wolliger Schneeball6295SpeciesX
Die Tendenz, dass einheimische Vorkommen zur Mittelgebirgsschwelle hin zugunsten synanthroper Vorkommen abnehmen, kommt in der Karte gut zum Ausdruck, wobei eine zuverlässige Differenzierung des Status im Übergangsbereich nicht immer möglich war. In der Tiefebene wurden in der Feldflur gepflanzte Bestände möglicherweise zu wenig beachtet, zugleich können aber in Hamburg und Berlin auch Pflanzungen im Siedlungsbereich mit erfasst worden sein. In Hamburg besteht zudem stellenweise Einbürgerungstendenz.
Rubus macrophyllus
Weihe & NeesGroßblättrige Brombeere5007SpeciesX
Die thermophile Art ist im Oberrheingebiet besonders häufig. Da dort bislang nicht flächendeckend kartiert wurde, zeigt die Karte entsprechende Lücken.
Astrantia major
L.Große Sterndolde741SpeciesX
Die Unterarten A. major subsp. major und die in Deutschland nur in Bayern nachgewiesene A. major subsp. involucrata wurden nicht ausreichend unterschieden.
Persicaria lapathifolia s. l.
(L.) DelarbreAmpfer-Knöterich23034SpeciesX
Die Unterarten P. lapathifolia subsp. lapathifolia, P. lapathifolia subsp. leptoclada, P. lapathifolia subsp. mesomorpha und P. lapathifolia subsp. pallida sind oft nur schwer unterscheidbar und wurden nur in einigen Projekten differenziert. Lediglich P. lapathifolia subsp. brittingeri konnte einigermaßen zuverlässig erfasst werden.
Eleocharis mamillata subsp. austriaca
(Hayek) Strandh.Österreichische Sumpfsimse2089SubspeciesX
R
Die Unterart wird erst seit den 1950er Jahren beachtet, vorher wurde sie nicht von E. palustris s. l. unterschieden. Die Pflanze ist in den Mittelgebirgen weit verbreitet, aber selten, und besiedelt vor allem Verlandungsbereiche von Teichen, wo sie kurzlebige Massenbestände bilden kann. Sie verfügt über hohes Ausbreitungspotential und erreicht rasch neu geschaffene Habitate. In den höheren Lagen der Mittelgebirge sind Übergangsformen zu E. mamillata subsp. mamillata vorhanden. In der Norddeutschen Tiefebene wurde die Sippe vermutlich zu wenig beachtet; dagegen sind Nachweise im Alpenvorland teilweise zweifelhaft.
Montia fontana subsp. fontana
Bach-Quellkraut3768SubspeciesX
Die Unterart wurde nicht immer von M. fontana subsp. amporitana unterschieden, so dass manche Funde nur in der Karte von M. fontana agg. erscheinen.
Montia fontana subsp. amporitana
SennenMittleres Quellkraut3766SubspeciesX
Die Unterart wurde nicht immer von M. fontana subsp. fontana unterschieden, so dass manche Funde nur in der Karte von M. fontana agg. erscheinen.
Betula pubescens
Ehrh.Moor-Birke830SpeciesX
Die Unterscheidung der beiden Unterarten, B. pubescens subsp. pubescens und B. pubescens subsp. carpatica, erfolgte bei der Erfassung nur unvollständig.
Gentianella germanica
(Willd.) BörnerDeutscher Kranzenzian2662SpeciesX
1
Die Unterscheidung von G. aspera und G. germanica ist in Südbayern (Alpenrand und Alpen) schwierig.
Puccinellia distans subsp. distans
Gewöhnlicher Salzschwaden27170SubspeciesX
0a
Die ursprünglichen, einheimischen Vorkommen an Salzstellen (Binnensalzstellen, Solequellen, Salinen, Gradierwerken etc.), die es in vielen Bundesländern gab, sind stark zurückgegangen und inzwischen gefährdet. Dagegen hat sich die Sippe in den letzten Jahrzehnten vor allem an durch Tausalz beeinflussten Straßenbanketten stark ausgebreitet. Teilweise fanden dort auch Ansaaten statt, so dass der genaue Status vieler dieser neophytischen Vorkommen unsicher ist. Diese Vorkommen an Straßenrändern wurden in vielen Bundesländern bisher zu wenig erfasst.
Carex divulsa s. str.
StokesUnterbrochenährige Segge1250SpeciesX
Die Verbreitung der Art in Deutschland ist bisher ungenügend bekannt. Derzeit sind vor allem zerstreute Vorkommen in der badischen und pfälzischen Rheinebene und im Stuttgarter Becken erfasst. Hier besiedelt die Art städtische Ruderalflächen und ungepflegte Parkrasen. Westlich des Rheins sind fast nur historische, teilweise reich besammelte Vorkommen bekannt, so bei Echternacherbrück. Ob dies die tatsächliche Verbreitung widerspiegelt, ist unbekannt. Daneben gab es im 19. Jahrhundert diverse Funde im niedersächsischen Weserbergland und in östlich angrenzenden Bereichen. Funde im Rahmen der Kartierung Niedersachsens fehlen, die Pflanze kommt aber dort weiterhin vor (Fund von K. P. Buttler, um 2007). Im Gegensatz zur Oberrheinebene kam die Art im Weserbergland, soweit es die Angaben auf Herbarscheden zeigen, eher im Bereich von Wäldern vor, so am Hohenstein. Es existiert aber auch ein Beleg aus einem Park in Hildesheim.
Crataegus lindmanii
Hrabetová1699SpeciesX
Die Verbreitung der Art ist bisher unzureichend erfasst, da sie nur in fruchtendem Zustand sicher zu erkennen ist und Verwechslungen mit einigen anderen Sippen (z. B. C. rhipidophylla s. str. sowie die Bastarde von C. lindmanii, C. domicensis und C. calycina) möglich sind.
Drosera × obovata
Mert. & W. D. J. KochBastard-Sonnentau2027SpeciesX
Die Verbreitung der sterilen Hybride ist bisher unzureichend erfasst, da die Sippe leicht mit D. longifolia oder gelegentlich auch D. intermedia verwechselt werden kann (Huntke 2005). Da es sich um eine Primärhybride handelt, wird keine Atlaskarte veröffentlicht.
Atriplex patula
L.Spreizende Melde768SpeciesX
Die Verbreitungslücke im Westerwald und im östlichen Hunsrück (Rheinland-Pfalz), aber auch in Teilen Süd(ost)- bayerns beruht auf unzureichender Erfassung.
Alliaria petiolata
(M. Bieb.) Cavara & GrandeLauchhederich280SpeciesX
Die Verbreitungslücke in Bayern südlich der Donau beruht großteils auf mangelnder Erfassung. Dagegen bildet die starke Ausdünnung im anschließenden Ostbayerischen Grenzgebirge eine tatsächliche Areallücke ab.
Arabis hirsuta
(L.) Scop.Behaarte Gänsekresse523SpeciesX
2
Die Verbreitungslücke in Niedersachsen ist methodisch bedingt, da dort alle Funde von A. hirsuta dem Aggregat zugeordnet wurden. Für die anderen Regionen kann die Karte mitunter Nachweise anderer Arten des A. hirsuta-Aggregats enthalten, insbesondere der sehr ähnlichen A. sagittata. Dass A. hirsuta die bei weitem häufigste Art aus dieser Gruppe ist, geht dennoch richtigerweise aus der Karte hervor.
Juncus bulbosus subsp. kochii
(F. W. Schultz) Reichg.6821SubspeciesX
Die Verbreitungslücke in Niedersachsen und Bremen ist methodisch bedingt, da in dem Länderprojekt alle Funde von J. bulbosus subsp. kochii dem höherrangigen Taxon J. bulbosus zugeordnet wurden.
Dactylis polygama
Horv.Wald-Knaulgras1846SpeciesX
Die Verbreitung von D. polygama in Schleswig- Holstein ist unklar, die Art wurde selten notiert. Vermutlich liegen auch Verwechslungen mit abweichenden Formen von D. glomerata vor, D. polygama erscheint daher in der Karte gebietsweise als zu häufig.
Sempervivum tectorum
L.Dach-Hauswurz5462SpeciesX
Die verwilderten, kleinflächig oft recht beständigen Vorkommen der häufig kultivierten Zierpflanze wurden gebietsweise zu wenig erfasst, was vor allem die große Lücke in der Karte für Südbayern erklärt. Die als einheimisch bewerteten Vorkommen in den Allgäuer Alpen gehören zu S. tectorum subsp. alpinum; die ebenfalls als einheimisch geltende Varietät S. tectorum var. rhenana ist nur aus dem Mosel- und Ahrtal bekannt.
Hieracium cymosum
L.Trugdoldiges Habichtskraut2872SpeciesX
Die Vorkommen aus der Schwäbisch-Fränkischen Alb gehören größtenteils zur H. cymosum subsp. cymosum, die in diesem Gebiet stark zurückgeht. Die neueren Nachweise in den nördlichen Bundesländern gehören vielfach zu H. cymosum subsp. cymigerum, das sich gern an Straßenrändern ausbreitet.
Inula conyzae
(Griess.) DC.Dürrwurz-Alant22227SpeciesX
Die Vorkommen in Brandenburg sind wohl ausschließlich synanthrop (Haldenaufforstungen).
Sorbus torminalis
(L.) CrantzElsbeere5711SpeciesX
Die Vorkommen in der Norddeutschen Tiefebene gehen vermutlich teilweise auf Pflanzungen zurück, stellenweise sind sie aber auch indigen bis zur Ostsee. Der Status konnte nicht bei all diesen Nachweisen zuverlässig bewertet werden.
Amaranthus blitoides
S. WatsonWestamerikanischer Amarant358SpeciesE
Die Vorkommen in Deutschland sind zumeist unbeständig, nur regional ist die Art schon länger eingebürgert, z. B. im nördlichen Oberrheingebiet (Hügin 1986).
Hieracium densiflorum
TauschDichtblütiges Habichtskraut2873SpeciesX
Die wärmeliebende Art, die an leicht ruderalisierten Stellen wächst, wurde gelegentlich mit H. bauhini verwechselt und ist daher noch unzureichend erfasst.
Knautia maxima s. l.
(Opiz) Ortmann29582Species
Die weit gefasste K. maxima umfasst in Deutschland die neuerdings auf Artniveau unterschiedenen K. gracilis (nur westliche Mittelgebirge) und K. maxima s. str. (südliche Mittelgebirge, Alpenvorland und Alpen). Nach derzeitigem Kenntnisstand überschneiden sich ihre Areale in Deutschland nicht.
Ballota nigra s. l.
L.Gewöhnliche Schwarznessel795SpeciesX
Die westlich verbreitete B. nigra subsp. meridionalis und die östlich verbreitete B. nigra subsp. nigra wurden in einigen Bundesländern nicht ausreichend erfasst und im Übergangsbereich der beiden Areale nicht zuverlässig unterschieden.
Brassica oleracea
L.Gemüse-Kohl876SpeciesX
Die Wildform von B. oleracea ist in Deutschland nur auf Helgoland einheimisch. Alle anderen Fundmeldungen beziehen sich auf meist unbeständige Vorkommen von Kultursippen (Sorten).
Laburnum anagyroides
Medik.Gewöhnlicher Goldregen3243SpeciesE
Die zu erwartenden, sicher in den meisten Naturräumen weit verteilten (sub)spontanen Jungpflanzen von L. anagyroides wurden in vielen Gebieten übersehen. Daher zeigt die Karte vor allem die Gebiete mit erhöhter Kartieraktivität, darunter auch die Stadtstaaten Hamburg und Berlin. Zugleich kann die Karte auch Nachweise von L. ×watereri enthalten, der Kulturhybride mit L. alpinum, zumal Jungpflanzen kaum zu unterscheiden sind, sowie weniger auch Nachweise von L. alpinum selbst.
Rosa tomentosa
Sm.4912SpeciesX
Eine Reihe von Vorkommen in Rheinland-Pfalz wurde nicht registriert, weil eine Unterscheidung von R. pseudoscabriuscula nicht möglich war. In vielen Regionen ist R. tomentosa vermutlich überrepräsentiert, vor allem nicht ausreichend von R. pseudoscabriuscula und seltener auch von R. sherardii unterschieden. Siehe die gemeinsame Karte mit R. pseudoscabriuscula.
Rosa pseudoscabriuscula
(R. Keller) Henker & G. Schulze7386SpeciesX
Eine Reihe von Vorkommen in Rheinland- Pfalz wurde nicht registriert, weil eine Unterscheidung von R. tomentosa nicht möglich war. In vielen Regionen ist R. pseudoscabriuscula vermutlich zu wenig erfasst. Siehe die gemeinsame Karte mit R. tomentosa.
Mespilus germanica
L.Echte Mispel3695SpeciesX
Eine Unterscheidung zwischen spontanen und aus Anpflanzungen hervorgegangenen Vorkommen ist oft schwierig.
Mercurialis annua
L.Einjähriges Bingelkraut3690SpeciesX
Einheimische Vorkommen konnten oft nicht ausreichend von unbeständigen unterschieden werden. Bei einigen Länderprojekten wurden pauschale Statusänderungen vorgenommen, die zu unnatürlichen Statusgrenzen in der Karte führen.
Ranunculus platanifolius
L.Platanen-Hahnenfuß4757SpeciesX
2
Einige Angaben könnten auf Verwechslung mit R. aconitifolius beruhen.
Utricularia intermedia
HayneMittlerer Wasserschlauch6150SpeciesX
0a
Einige Nachweise können sich auf die zum selben Aggregat gehörenden Arten U. ochroleuca und U. stygia beziehen.
Festuca pallens subsp. pallens
Bleicher Schwingel6792SubspeciesX
R
Einige Nachweise könnten auf Verwechslung mit F. csikhegyensis zurückgehen.
Festuca filiformis
Pourr.Haar-Schwingel21824SpeciesX
Einige scharfe Arealgrenzen in der Karte zeigen nicht die tatsächlichen Verbreitungsmuster. Insbesondere in Schleswig-Holstein wurde die Art zu wenig erfasst.
Rhinanthus serotinus s. l.
(Schönh.) ObornyGroßer Klappertopf4832SpeciesX
0a
Ein Teil der Angaben aus Süd-Baden-Württemberg und Südbayern ist fraglich und vielleicht nur auf R. glacialis zu beziehen. Außerdem zeigt die Karte Vorkommen in der Eifel, einige Angaben von dortigen Kalkmagerrasen sind sicher auf Verwechslungen mit einem spät blühenden R. minor begründet.
Eragrostis pilosa
(L.) P. Beauv.2156SpeciesE
Ein Teil der Angaben könnte auf Verwechslung mit E. multicaulis beruhen.
Poa angustifolia
L.Schmalblättriges Rispengras4367SpeciesX
Ein Teil der Lücken in der Karte, zumindest außerhalb der höheren Lagen der Mittelgebirge, beruht auf mangelnder Unterscheidung von P. pratensis. Dennoch ist die Art, die auf trockneren und wärmeren Standorten vorkommt (z. B. Kalkmagenrasen, thermophile Säume, Böschungen), sicher seltener als P. pratensis, die zu den im Gebiet häufigsten Pflanzenarten überhaupt gehört.
Sisymbrium volgense
M. Bieb. ex E. Fourn.5654SpeciesE
Ein Teil der Nachweise in Nordrhein-Westfalen beruht vermutlich auf Verwechslung mit S. loeselii.
Panicum capillare
L.Haarästige Hirse4096SpeciesE
Ein Teil der Nachweise, vor allem von Ruderalfluren an Bahnhöfen, kann zu dem ähnlichen und sich in Ausbreitung befindlichen P. hillmanii gehören, das bisher in Bayern und Baden-Württemberg beobachtet wurde.
Tulipa sylvestris
L.Wilde Tulpe6123SpeciesE
Ein Teil der regionalen Vorkommen ist sicher archäophytisch, ein anderer neophytisch, wenn auch vielfach mit fest eingebürgerten Beständen. Eine Differenzierung von alten und relativ jungen Ansiedlungen war nicht immer zuverlässig möglich.
Hieracium floribundum
Wimm. & Grab.Reichblütiges Habichtskraut2881SpeciesX
0b
Einzelvorkommen außerhalb des Erzgebirges und des Bayerischen Walds sind oft nur unbeständig; in Einzelfällen kommen auch Fehlbestimmungen vor.
Vicia glabrescens
(W. D. J. Koch) HeimerlBunte Wicke24505SpeciesE
Entgegen der Angabe „N 1850“ bei Jäger (2011) wird die Art nach Ascherson & Graebner (1909: 944) als Archäophyt angesehen. Dies dürfte in Süddeutschland zumindest für einige Gebiete zutreffen (Baden-Württemberg, Bayern, Südhessen, Pfalz, Saarland, ob noch anderswo?). V. glabrescens ist die in der temperaten Zone verbreitete Vikariante zur submeridional-meridional verbreiteten V. dasycarpa. Da eine plausible Differenzierung der Fundangaben auf der Basis der gelieferten Kartierdaten nicht möglich erscheint, sind alle Punkte, auch die in Süddeutschland, mit dem Status „eingebürgert“ dargestellt, sofern sie nicht als „unbeständig“ kartiert worden waren.
Carduus acanthoides subsp. acanthoides
Weg-Distel11603SubspeciesX
Entgegen mancher Angaben kommt C. acanthoides im Saarland und im westlichen Rheinland (Region Trier) nicht vor. Im linksrheinischen Bereich wurde die Art offenbar in vielen Bereichen regelmäßig mit dem wenig bekannten C. crispus subsp. multiflorus verwechselt. Auch in anderen Gebieten mit atlantisch getöntem Klima sollten der Status der Art und die Bestimmung überhaupt überprüft werden.
Fragaria moschata
Duchesne ex WestonZimt-Erdbeere2469SpeciesX
Es besteht große Verwechslungsgefahr mit großblättrigen Formen von F. vesca. Auf die waagrecht bis zurückgebogen abstehende Behaarung des Blütenstiels und die unterseits abstehend behaarten, nicht silbrig-grau glänzenden Blätter wurde vermutlich nicht ausreichend geachtet, so dass die Karte wohl eine etwas zu hohe Nachweisdichte zeigt.
Eriophorum gracile
W. D. J. KochZierliches Wollgras2191SpeciesX
0a
Es besteht hohe Verwechslungsgefahr mit schmächtigen Formen von E. latifolium; daher enthält die Karte vermutlich einige Falschangaben.
Pulmonaria montana subsp. montana
Knollen-Lungenkraut4635SubspeciesX
Es besteht Klärungsbedarf hinsichtlich der Abgrenzung zu P. mollis, so dass die Karten der beiden Taxa auch unsichere Zuordnungen enthalten dürften.
Spiraea billardii
HérincqBillard-Spierstrauch50121SpeciesE
Es besteht Verwechslungsgefahr mit anderen Spiraea-Arten, vor allem mit S. douglasii, daher enthält die Karte wahrscheinlich zu viele Angaben.
Epilobium obscurum
Schreb.Dunkelgrünes Weidenröschen2122SpeciesX
V
Es zeichnet sich ab, dass E. obscurum durch Bastardierung mit E. ciliatum immer seltener wird und gebietsweise kaum noch zu finden ist.
Zeige Datensätze 301 bis 400 von 3085

Grundlage: Referenzliste der Farn- und Blütenpflanzen Rheinland-Pfalz/Saarland.
Taxonomische Basis: Buttler, K. P., May, R. & Metzing, D. (2018): Liste der Gefäßpflanzen Deutschlands - Florensynopse und Synonyme. – Bonn (Bundesamt für Naturschutz): 286 S.
PDF-Download: BfN-Skript 519, 2018; (34862 KB)
Excel-Downlod: Exceldatei Stand 22.03.2019 mit Korrekturen an Schlüsselbeziehungen (972 KB)