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Referenzliste der Farn- und Blütenpflanzen Rheinland-Pfalz/Saarland

Taxonomische Referenz der im Saarland und in Rheinland-Pfalz sowie der unmittelbaren Grenzregion vorkommenden Farn- und Blütenpflanzen. Die Liste enthält einheimische, eingebürgerte und spontan auftretende unbeständige Arten sowie einige häufig kultivierten Waldbäume. Nicht aufgenommen und erfasst werden Gartenpflanzen, auch wenn sie gelegentlich mit Gartenabfällen außerhalb der Grenzen von Gärten und Parks gefunden werden.

Diese Liste führt nur die akzepierten Sippenname auf. Alle Namen finden Sie in der Synonymliste.

 

Mehr... Artname Autor Deutscher Name Taxnummer Rang Typ. Status RL SL Taxonkommentar Details zur Art BfN
Gleditsia triacanthos
10382SpeciesU
Globularia bisnagarica
L.Gewöhnliche Kugelblume25891SpeciesX
0a
Glyceria declinata
Bréb.Blaugrüner Schwaden2720SpeciesX
Glyceria fluitans
(L.) R. Br.Flutender Schwaden2721SpeciesX
Die scheinbaren Verbreitungslücken südlich der Donau beruhen zum großen Teil nur auf mangelnder Beobachtung und Nichtunterscheidung von anderen Arten des Glyceria fluitans-Aggregats.
Glyceria notata
Chevall.Falt-Schwaden26260SpeciesX
Glyceria pedicellata
F. Towns.2723SpeciesX
Glyceria striata
(Lam.) Hitchc.2726SpeciesE
Gnaphalium pensylvanicum
Willd.33498SpeciesU
Gnaphalium sylvaticum
L.Wald-Ruhrkraut2733SpeciesX
Goodyera repens
(L.) R. Br.Kriechendes Netzblatt2736SpeciesX
1
Im westlichen Deutschland in Gebieten ohne natürliche Kiefernvorkommen (z. B. Eifel, Hunsrück) wurde die Art erst mit dem Kiefernanbau eingeschleppt und ist dort formal als Neophyt zu betrachten. Bei den verschiedenen Kartierungen wurde allerdings der Status nicht differenziert, was auch nachträglich nicht zu ändern war. Alle Funde sind daher als einheimisch dargestellt.
Gratiola officinalis
L.Gottes-Gnadenkraut2738SpeciesX
Groenlandia densa
(L.) Fourr.Dichtes Fischkraut2739SpeciesX
Guizotia abyssinica
(L. f.) Cass.2740SpeciesU
Die Art ist in Deutschland ein unbeständiger Neophyt mit nur zerstreuten Nachweisen und wird daher nicht in einer Karte dargestellt.
Gymnadenia conopsea s. l.
(L.) R. Br.Große Händelwurz (i. w. S.)2741SpeciesX
3
Zur G. conopsea-Gruppe gehören G. conopsea und G. densiflora. Die Gliederung der Gruppe ist noch unzureichend geklärt, daher kann beim gegenwärtigen Kenntnisstand nur eine Karte der Sippe im weiten Umfang erstellt werden. Hierher gehören auch die von Dworschak (2002) beschriebenen Taxa, deren Zuordnung noch ungeklärt ist.
Gymnadenia conopsea s. str.
(L.) R. Br.29647SpeciesX
Gymnadenia densiflora
(Wahlenb.) A. Dietr.32123SpeciesX
Gymnadenia × intermedia
10386SpeciesU
Gymnadenia odoratissima
(L.) Rich.Duft-Händelwurz2745SpeciesX
0b
Gymnocarpium dryopteris
(L.) NewmanEichenfarn2746SpeciesX
Gymnocarpium robertianum
(Hoffm.) NewmanRuprechtsfarn2747SpeciesX
1
Gypsophila elegans
M. Bieb.6804SpeciesU
Gypsophila muralis
L.Acker-Gipskraut2751SpeciesX
3
Gypsophila paniculata
L.2752SpeciesE
Gypsophila scorzonerifolia
Ser.Schwarzwurzelblättriges Gipskraut6806SpeciesE
Hammarbya paludosa
(L.) KuntzeSumpf-Weichwurz2758SpeciesX
0a
Helianthemum apenninum
(L.) Mill.Apenninen-Sonnenröschen2772SpeciesX
Helianthemum nummularium s. l.
(L.) Mill.Gewöhnliches Sonnenröschen26596Species
Helianthus annuus
L.6492SpeciesU
Helianthus laetiflorus
Pers.2783SpeciesE
Helianthus tuberosus
L.Topinambur2785SpeciesE
Die Karte enthält vermutlich Nachweise ähnlicher nordamerikanischer Helianthus-Arten, so etwa von H. decapetalus, und von Kulturhybriden, insbesondere von H. laetiflorus. Dennoch dürfte H. tuberosus in naturnaher Vegetation die bei weitem häufigste Helianthus-Art sein, etwa in Uferstaudenfluren. Die größeren Lücken in der Karte dürften teilweise auf mangelnder Erfassung beruhen.
Helichrysum luteoalbum
(L.) Rchb.Gelbweiße Strohblume32145SpeciesX
1
Heliotropium europaeum
L.Europäische Sonnenwende2797SpeciesX
0b
Helleborus foetidus
L.Stinkende Nieswurz2801SpeciesX
Helleborus niger
L.2803SpeciesX
Helminthotheca echioides
(L.) HolubWurmlattich22138SpeciesE
Helosciadium inundatum
(L.) W. D. J. KochUntergetauchter Sumpfschirm27303SpeciesX
Helosciadium nodiflorum
(L.) W. D. J. KochKnotenblütiger Sumpfschirm25837SpeciesX
3
Helosciadium repens
(Jacq.) W. D. J. KochKriechender Sumpfschirm25838SpeciesX
0a
Hemerocallis fulva
(L.) L.2813SpeciesE
Hepatica nobilis
Mill. ex Schreb.Gewöhnliches Leberblümchen2815SpeciesX
Herminium monorchis
(L.) R. Br.Einknollige Honigorchis2829SpeciesX
Hibiscus syriacus
L.30116SpeciesU
Hibiscus trionum
L.2848SpeciesU
Hieracium acutifolium
Vill.Gabelästiges Habichtskraut33655SpeciesX
Die Karte wird als Beispiel des Verbreitungsbildes einer durch gelegentliche Hybridisierung entstehenden Zwischenart gezeigt.
Hieracium aridum
FreynTrockenheitsliebendes Habichtskraut25601SpeciesX
Die Karte wird als Beispiel des Verbreitungsbildes einer durch gelegentliche Hybridisierung entstehenden Zwischenart gezeigt. Die sehr zerstreuten Nachweise zeigen dabei sowohl die Seltenheit als auch schwere Erkennbarkeit an, aber auch die Regionen intensiverer Nachforschung (Raum München, Ulm).
Hieracium aurantiacum
L.Orangerotes Habichtskraut2856SpeciesX
Außerhalb der Alpen hat die Art nur wenige indigene Vorkommen im Südschwarzwald, vielleicht auch im Oberharz sowie in Mooren im Allgäu und in Norddeutschland; nach Jäger (2011) auch im Bayerischen Wald. Diese werden in der Karte meist von synanthropen Vorkommen überlagert oder sind nur als eingebürgert dargestellt. Alles andere sind Verwilderungen und Einbürgerungen, besonders auffällig in urbanen Bereichen. Daneben spiegelt die Karte auch unterschiedlich intensive Kartieraktivitäten wider.
Hieracium auriculoides
LángPannonisches Habichtskraut2858SpeciesX
Hieracium bauhini
Schult.Bauhin-Habichtskraut2859SpeciesX
Gehäufte Funde zeigen intensiv kartierte Gebiete mit reichlichen Sekundärbiotopen an; H. bauhini zeigt in neuerer Zeit eine verstärkte Ausbreitungstendenz in urbanen Bereichen.
Hieracium bifidum
Kit. ex Hornem.Gabel-Habichtskraut2860SpeciesX
Die isolierten Vorkommen entlang der nördlichen Mittelgebirgsschwelle und in Mecklenburg, auf ehemaligen Moränen, haben stark reliktischen Charakter.
Hieracium caespitosum
Dumort.Wiesen-Habichtskraut2866SpeciesX
V
Die Art kam ursprünglich nur an Feuchtstandorten vor und war nicht häufig. Durch sekundäre Ausbreitung auf Ruderalflächen und an Verkehrswegen ist dieses Arealbild heute stark überprägt. Gehäufte Vorkommen in der Karte zeigen nicht immer die Zentren dieser Ausbreitung, sondern eher Kartieraktivitäten an.
Hieracium calodon
Tausch ex PeterSchönhaariges Habichtskraut2868SpeciesX
Hieracium cymosiforme
Froel.Täuschendes Habichtskraut33703SpeciesX
Hieracium cymosum
L.Trugdoldiges Habichtskraut2872SpeciesX
Die Vorkommen aus der Schwäbisch-Fränkischen Alb gehören größtenteils zur H. cymosum subsp. cymosum, die in diesem Gebiet stark zurückgeht. Die neueren Nachweise in den nördlichen Bundesländern gehören vielfach zu H. cymosum subsp. cymigerum, das sich gern an Straßenrändern ausbreitet.
Hieracium densiflorum
TauschDichtblütiges Habichtskraut2873SpeciesX
Die wärmeliebende Art, die an leicht ruderalisierten Stellen wächst, wurde gelegentlich mit H. bauhini verwechselt und ist daher noch unzureichend erfasst.
Hieracium diaphanoides
Lindeb.2875SpeciesX
R
Hieracium duerkhemiense
(Touton ex Zahn) Gottschl. & MeierottDürkheimer Habichtskraut32295SpeciesX
Hieracium erythrochristum
(Nägeli & Peter) ÜksipRain-Habichtskraut32571SpeciesX
Die Art war früher fast nur von der bayerischen Hochebene bekannt. Durch die starke Sekundärausbreitung von H. caespitosum und infolge Rezentbastardisierung sind neuerdings auch Funde aus den nördlichen Bundesländern dokumentiert.
Hieracium euchaetium
Nägeli & Peter24957SpeciesX
Hieracium fallacinum
F. W. SchultzTrügerisches Habichtskraut25618SpeciesX
Die Häufung der Funde im nördlichen Bayern entspricht nicht nur dem von dort bekannten guten Durchforschungsgrad, sondern zeigt auch den Verbreitungsschwerpunkt der Art. Außerhalb dieses Gebietes tritt die Art oft nur vorübergehend auf.
Hieracium flagellare
Willd.Ausläuferreiches Habichtskraut2880SpeciesX
In den westlichen Bundesländern tritt die Art neuerdings als vermutlich fixierte Zwischenart an Sekundärstandorten auf und bildet dort oft schnell Massenpopulationen. Im Raum Regensburg ist die Art fixiert und bildet reichlich Samen.
Hieracium flagelliferum
Ravaud26713SpeciesX
Hieracium floribundum
Wimm. & Grab.Reichblütiges Habichtskraut2881SpeciesX
0b
Einzelvorkommen außerhalb des Erzgebirges und des Bayerischen Walds sind oft nur unbeständig; in Einzelfällen kommen auch Fehlbestimmungen vor.
Hieracium glaucinum
Jord.Frühblühendes Habichtskraut2887SpeciesX
Deutliche Häufungen in der Karte dokumentieren teilweise eine verstärkte Beachtung. Die Art ist in der Norddeutschen Tiefebene meist nur verschleppt, auch wenn diese Nachweise als einheimisch dargestellt wurden.
Hieracium glomeratum
Froel.Geknäueltköpfiges Habichtskraut30802SpeciesX
Im Flach- und Hügelland breitet sich die Art in letzter Zeit an ruderalen Standorten aus.
Hieracium heterodoxiforme
Touton ex Zahn12266SpeciesX
Hieracium heterodoxum
(Tausch) Nägeli & Peter26722SpeciesX
Hieracium hypochoeroides
S. GibsonWiesbaur-Habichtskraut32570SpeciesX
Hieracium lachenalii
SuterGewöhnliches Habichtskraut2898SpeciesX
Hieracium lactucella
Wallr.Geöhrtes Habichtskraut2899SpeciesX
G
Die Art geht mit weiter anhaltender Tendenz in den niederen Lagen zurück. Vorkommen in Zierrasen der Siedlungen sind z. B. in Westdeutschland nicht selten und nur unzureichend erfasst.
Hieracium laevigatum
Willd.Glattes Habichtskraut2901SpeciesX
Die Art wurde vermutlich im Südwesten zu wenig erfasst.
Hieracium leptophyton
Nägeli & PeterZartes Habichtskraut2907SpeciesX
Hieracium levicaule
Jord.Dünnstängliges Habichtskraut2900SpeciesX
Hieracium longisquamum
Peter26727SpeciesX
Die Art ist ein seltener Rezentbastard, der stets nur zusammen mit H. peleterianum auftritt.
Hieracium macranthelum
Nägeli & PeterGroßblütiges Habichtskraut26729SpeciesX
Die Art wurde unvollständig erfasst.
Hieracium macrostolonum
Gus. Schneid.26702SpeciesX
Hieracium maculatum
SchrankGeflecktes Habichtskraut2910SpeciesX
Die Art wurde in Teilen Bayerns zu wenig erfasst.
Hieracium murorum
L.Wald-Habichtskraut25659SpeciesX
Die Art wurde in Süd- und Mittelhessen unvollständig erfasst, während die anschließende Verbreitungslücke in Rheinhessen plausibel erscheint.
Hieracium norvegicum
Fr.Norwegisches Habichtskraut25636SpeciesX
Hieracium onosmoides
Fr.Lotwurz-Habichtskraut25637SpeciesX
Hieracium peleterianum
MératLepeletier-Habichtskraut2919SpeciesX
R
Hieracium pilosella
L.Kleines Habichtskraut2923SpeciesX
Hieracium pilosellinum
F. W. Schultz25642SpeciesX
Hieracium piloselloides
Vill.Florentiner Habichtskraut2924SpeciesX
In Hessen wurde die Art vermutlich zu wenig erfasst.
Hieracium polymastix
Peter10513SpeciesX
Mit der Arealausweitung von H. caespitosum an Verkehrswegen sind auch Nachweise von H. polymastix in letzter Zeit häufiger geworden.
Hieracium prussicum
Nägeli & PeterPreußisches Habichtskraut25649SpeciesX
Mit der Arealausweitung von H. caespitosum an Verkehrswegen sind auch Nachweise von H. prussicum in letzter Zeit häufiger geworden.
Hieracium rothianum
Wallr.Roth-Habichtskraut25654SpeciesX
Hieracium sabaudum
L.Savoyer Habichtskraut2930SpeciesX
Im nördlichen Rheinland-Pfalz wurde die Art deutlich zu wenig erfasst, wenngleich sie dort tatsächlich seltener ist als in den Nachbarregionen.
Hieracium saxifragum
Fr.Steinbrech-Habichtskraut2933SpeciesX
Hieracium schmidtii
TauschBleiches Habichtskraut24997SpeciesX
R
Hieracium schultesii
F. W. Schultz2934SpeciesX
2
Infolge Rückgangs der Elternart H. lactucella sind auch die Nachweise der wohl immer nur rezent sich gelegentlich bildenden Zwischenart stark zurückgegangen.
Hieracium stoloniflorum
Waldst. & Kit.2939SpeciesX
Hieracium umbellatum
L.Doldiges Habichtskraut2945SpeciesX
Hieracium vasconicum
Jord. ex Martrin-Donos32566SpeciesX
Hieracium visianii
(F. W. Schultz & Sch. Bip.) Schinz & Thell.Visiani-Habichtskraut7592SpeciesX
Hieracium walteri-langii
Gottschl.Walter-Lang-Habichtskraut26599SpeciesX
Hieracium zizianum
TauschZiz-Habichtskraut2951SpeciesX
Hierochloe odorata
(L.) P. Beauv.2957SpeciesX
Himantoglossum hircinum
(L.) Spreng.Bocks-Riemenzunge2959SpeciesX
Hippocrepis comosa
L.Hufeisenklee2960SpeciesX
3
Hippophae rhamnoides
L.Sanddorn2962SpeciesX
Die drei Unterarten wurden nur unvollständig differenziert, auch der Status konnte nicht immer richtig erkannt werden. H. rhamnoides subsp. rhamnoides ist nur an den Küsten von Nord- und Ostsee einheimisch, H. rhamnoides subsp. fluviatilis kommt nur in den Flusstälern des Alpenvorlandes vor. Von H. rhamnoides subsp. carpatica gibt es bisher nur sehr wenige, weit verstreute (z. T. synanthrope) Nachweise aus Bayern. Das Arealbild wird durch die vielen gepflanzten (Feld- und Straßenhecken, ökologische Ausgleichsflächen) und in der Nähe von Pflanzungen verwilderten Bestände in und außerhalb der indigenen Arealteile verwischt, wobei die Sippe des Alpenvorlands auch an der Küste gepflanzt sein kann und umgekehrt. Bei den meisten synanthropen Vorkommen wurde die Unterart jedoch nicht erfasst; es dürfte sich dabei meist um H. rhamnoides subsp. fluviatilis handeln.
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Grundlage: Referenzliste der Farn- und Blütenpflanzen Rheinland-Pfalz/Saarland.
Taxonomische Basis: Buttler, K. P., May, R. & Metzing, D. (2018): Liste der Gefäßpflanzen Deutschlands - Florensynopse und Synonyme. – Bonn (Bundesamt für Naturschutz): 286 S.
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