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Referenzliste der Farn- und Blütenpflanzen Rheinland-Pfalz/Saarland

Taxonomische Referenz der im Saarland und in Rheinland-Pfalz sowie der unmittelbaren Grenzregion vorkommenden Farn- und Blütenpflanzen. Die Liste enthält einheimische, eingebürgerte und spontan auftretende unbeständige Arten sowie einige häufig kultivierten Waldbäume. Nicht aufgenommen und erfasst werden Gartenpflanzen, auch wenn sie gelegentlich mit Gartenabfällen außerhalb der Grenzen von Gärten und Parks gefunden werden.

Diese Liste führt nur die akzepierten Sippenname auf. Alle Namen finden Sie in der Synonymliste.

 

Mehr... Artname Autor Deutscher Name Taxnummer Rang Typ. Status RL SL Taxonkommentar Details zur Art BfN
Myosotis arvensis subsp. umbrata
(Rouy) O. Schwarz3784SubspeciesX
Myosotis arvensis subsp. arvensis
3783SubspeciesX
Mycelis muralis
(L.) Dumort.Gewöhnlicher Mauerlattich3781SpeciesX
Muscari comosum
(L.) Mill.Schopf-Träubel3776SpeciesX
1
Muscari botryoides
(L.) Mill.Kleines Träubel3775SpeciesX
0b
Angaben außerhalb der altbekannten, historischen Verbreitungsgebiete, wo die Art im Rückgang ist (Thüringer Becken, Nord- und Südwestbayern, Schwäbische Alb, fraglich im Rhein-Main-Mosel-Gebiet und im sächsischen Elbtal) sind vielfach falsch und gehören meist zu M. armeniacum. M. botryoides wird nur selten (und meist nur in einer weißblühenden Form) kultiviert und verwildert wenig. Viele synanthrope Angaben gehören somit nicht zu M. botryoides (Hamburg, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, teilweise und regional auch andere Bundesländer).
Morus nigra
L.3771SpeciesU
Morus alba
L.3770SpeciesU
Amelanchier spicata
(Lam.) K. KochBesen-Felsenbirne377SpeciesE
Montia fontana subsp. fontana
Bach-Quellkraut3768SubspeciesX
Die Unterart wurde nicht immer von M. fontana subsp. amporitana unterschieden, so dass manche Funde nur in der Karte von M. fontana agg. erscheinen.
Montia fontana subsp. amporitana
SennenMittleres Quellkraut3766SubspeciesX
Die Unterart wurde nicht immer von M. fontana subsp. fontana unterschieden, so dass manche Funde nur in der Karte von M. fontana agg. erscheinen.
Moneses uniflora
(L.) A. GrayEinblütiges Moosauge3761SpeciesX
0b
Molinia caerulea s. str.
(L.) Moench3758SpeciesX
Molinia arundinacea
SchrankRohr-Pfeifengras3757SpeciesX
Neben zu wenig Beachtung, d. h. Verwechslung zugunsten von M. caerulea, können auch hochwüchsige (bis über 2 m hohe) Pflanzen von M. caerulea irrtümlich als M. arundinacea erfasst worden sein. Allein die Ährchenmerkmale sind zuverlässig, nicht die Wuchshöhe. Daher kann die Karte auch gelegentlich Nachweise von M. caerulea enthalten.
Molinia caerulea agg.
Gewöhnliches Pfeifengras (Artengruppe)3756AggregatX
Während M. arundinacea halbwegs zuverlässig unterschieden wurde, wurde die häufigere M. caerulea oft nur unter dem Aggregatnamen erfasst. Insbesondere in Baden-Württemberg mangelt es an Daten zu M. caerulea. Daher wird neben M. arundinacea nur die Karte des Aggregats gezeigt.
Moehringia trinervia
(L.) Clairv.Dreinervige Nabelmiere3752SpeciesX
Amelanchier lamarckii
F. G. Schroed.Kupfer-Felsenbirne375SpeciesE
Die Art wurde gebietsweise sehr unvollständig erfasst. Wenn sie auch außerhalb des Nordwestdeutschen Tieflands oft nur unbeständig ist und noch kein eigenes Areal aufbaut, so weisen doch die scharf umgrenzten Häufungen auf der Grundlage einiger Regionalfloren auf eine viel weitere Verbreitung hin.
Misopates orontium
(L.) Raf.Gewöhnliches Katzenmaul3740SpeciesX
V
Ambrosia trifida
L.Dreispaltige Ambrosie374SpeciesU
Minuartia viscosa
(Schreb.) Schinz & Thell.Klebrige Miere3739SpeciesX
Ambrosia psilostachya
DC.Stauden-Ambrosie373SpeciesU
Minuartia laricifolia
(L.) Schinz & Thell.3723SpeciesU
Ambrosia artemisiifolia
L.Beifuß-Ambrosie371SpeciesE
Da Samen der Art z. T. in Vogelfutter- oder Saatmischungen enthalten sind, können daraus keimende Pflanzen immer wieder unbeständige, oft sehr individuenarme Vorkommen bilden. Derartige (Einzel-)Bestände wurden oft nicht erfasst, d. h. übersehen, so dass die Art inzwischen deutlich weiter verbreitet sein dürfte, als die Karte wiedergibt.
Mimulus moschatus
Douglas ex Lindl.Moschus-Gauklerblume3708SpeciesE
1
Mimulus guttatus
DC.Gefleckte Gauklerblume3707SpeciesE
Amaranthus retroflexus
L.Zurückgebogener Amarant370SpeciesE
Mibora minima
(L.) Desv.Sand-Zwerggras3697SpeciesX
0b
Meum athamanticum
Jacq.Bärwurz3696SpeciesX
Mespilus germanica
L.Echte Mispel3695SpeciesX
Eine Unterscheidung zwischen spontanen und aus Anpflanzungen hervorgegangenen Vorkommen ist oft schwierig.
Mercurialis perennis
L.Ausdauerndes Bingelkraut3694SpeciesX
Mercurialis annua
L.Einjähriges Bingelkraut3690SpeciesX
Einheimische Vorkommen konnten oft nicht ausreichend von unbeständigen unterschieden werden. Bei einigen Länderprojekten wurden pauschale Statusänderungen vorgenommen, die zu unnatürlichen Statusgrenzen in der Karte führen.
Menyanthes trifoliata
L.Fieberklee3689SpeciesX
2
Die Art wird gelegentlich vor allem in künstlichen Kleingewässern („Biotoptümpeln“) angesalbt, daher können einige der jüngeren Nachweise synanthrop sein, auch wenn sie als einheimisch erfasst wurden.
Mentha verticillata s. str.
L.3688SpeciesX
Mentha smithiana
R. A. Graham3687SpeciesX
Mentha dalmatica
Tausch3684SpeciesX
Mentha verticillata agg.
Quirl-Minze (Artengruppe)3683Aggregat
Das Aggregat umfasst die stabilisierten Hybriden von M. arvensis mit Arten (vorwiegend) aus der M. spicata- Artengruppe: M. carinthiaca, M. dalmatica, M. gracilis, M. smithiana und M. verticillata. Von diesen fünf schwer unterscheidbaren Hybriden bzw. hybridogenen Sippen liegen keine ausreichenden Beobachtungen vor, so dass nur die Karte des Aggregats gezeigt wird.
Mentha villosa
Huds.3681SpeciesE
Siehe die gemeinsame Karte mit M. rotundifolia und M. suaveolens.
Amaranthus powellii
S. WatsonGrünähriger Amarant368SpeciesE
Mentha spicata agg.
Ähren-Minze (Artengruppe)3676AggregatX
Neben den schwer unterscheidbaren, in älteren Exkursionsfloren nicht differenzierten Sippen M. longifolia var. longifolia und M. spicata var. spicata enthält die Artengruppe in Deutschland noch M. rotundifolia, M. suaveolens subsp. suaveolens, M. villosa subsp. villosa und M. villosonervata, von denen die hybridogene und neophytische M. villosa die häufigste ist. Die Sippen des Aggregats wurden nur unvollständig unterschieden.
Mentha pulegium
L.Polei-Minze3674SpeciesX
0a
Mentha piperita
L.3673SpeciesE
Mentha dumetorum
Schult.3671SpeciesX
Amaranthus hypochondriacus s. str.
L.367SpeciesU
Mentha arvensis
L.Acker-Minze3667SpeciesX
Mentha aquatica
L.Wasser-Minze3666SpeciesX
Melittis melissophyllum subsp. melissophyllum
Immenblatt3665SubspeciesX
Melissa officinalis
L.3662SpeciesE
Melilotus officinalis
(L.) Lam.Echter Steinklee3660SpeciesX
Melilotus indicus
(L.) All.3656SpeciesU
Melilotus dentatus
(Waldst. & Kit.) Desf.Salz-Steinklee3655SpeciesX
Melilotus altissimus
Thuill.Hoher Steinklee3654SpeciesX
Die Art wurde vermutlich öfter übersehen und als M. officinalis erfasst, zumal M. altissimus nicht nur in Flussauen, sondern auch in Halbtrockenrasen und an Straßenrändern vorkommen kann, wo er nicht erwartet und daher nicht erkannt wird.
Melilotus albus
Medik.Weißer Steinklee3653SpeciesX
Melica uniflora
Retz.Einblütiges Perlgras3652SpeciesX
Melica picta
K. KochBuntes Perlgras3651SpeciesX
Melica nutans
L.Nickendes Perlgras3650SpeciesX
Amaranthus cruentus s. str.
L.365SpeciesU
Melica altissima
L.3642Species
Melica altissima
L.3642Species
Melica altissima
L.3642Species
Melampyrum pratense
L.Wiesen-Wachtelweizen3638SpeciesX
Amaranthus graecizans
L.Wilder Amarant363SpeciesU
Die Art ist in Deutschland ein Starkwärmezeiger (Klimaindikator), auf den in Bezug auf die Klimaerwärmung geachtet werden sollte. An wärmebegünstigten Standorten ist die Art bisher sehr selten im südlichen Oberrheingebiet eingebürgert (z. B. Hügin 1986).
Melampyrum cristatum
L.Kamm-Wachtelweizen3628SpeciesX
Melampyrum arvense
L.Acker-Wachtelweizen3623SpeciesX
3
Medicago varia
Martyn3620SpeciesE
Amaranthus deflexus
L.Herabgebogener Amarant362SpeciesE
Die Art in Deutschland ein Starkwärmezeiger (Klimaindikator), auf den in Bezug auf die Klimaerwärmung geachtet werden sollte. An wärmebegünstigten Standorten ist A. deflexus bisher sehr selten im Oberrheingebiet eingebürgert (z. B. Mazomeit 1995).
Medicago sativa s. str.
L.3619SpeciesU
Medicago falcata s. str.
L.Sichel-Luzerne3617SpeciesX
V
Die Art ist in der Karte möglicherweise überrepräsentiert, da eventuell irrtümlich Vorkommen von gelb blühender M. varia miterfasst wurden.
Medicago sativa agg.
3616AggregatX
Zum Aggregat gehören M. falcata, M. sativa und M. varia.
Medicago orbicularis
(L.) Bartal.3612SpeciesU
Medicago minima
(L.) L.Zwerg-Schneckenklee3610SpeciesX
0b
Medicago lupulina
L.Hopfen-Luzerne3608SpeciesX
Salvia hispanica
L.Mexikanischer Salbei36077Species
Salvia hispanica
L.Mexikanischer Salbei36077Species
Medicago arabica
(L.) Huds.Arabischer Schneckenklee3602SpeciesE
Die Art ist im oberen Moseltal auf schweren Lehmböden verbreitet und häufig. Diese Vorkommen stellen die Fortsetzung eines geschlossenen Areals in Lothringen und ganz Frankreich dar, wo die Sippe durchweg als einheimisch gilt. Dieser Status der ansonsten bundesweit synanthropen und nur an wenigen Stellen eingebürgerten Art könnte auch auf diese westdeutschen Vorkommen zutreffen.
Matteuccia struthiopteris
(L.) Tod.Straußenfarn3598SpeciesX
Da die Art seit langem häufig als Zierpflanze kultiviert wird, ist das Indigenat nicht bei allen als einheimisch dargestellten Angaben gesichert. Zudem wurden synanthrope Vorkommen gebietsweise nicht ausreichend erfasst.
Matricaria chamomilla
L.3596SpeciesX
Marsilea quadrifolia
L.Vierblättriger Kleefarn3595SpeciesX
Marrubium vulgare
L.Gewöhnlicher Andorn3594SpeciesX
0a
Malva verticillata
L.3590SpeciesU
Malva pusilla
Sm.Nordische Malve3588SpeciesX
Malva parviflora
L.3587SpeciesU
Malva neglecta
Wallr.Weg-Malve3585SpeciesX
Malva moschata
L.Moschus-Malve3584SpeciesX
Die Art wurde in einigen Gebieten vermutlich zu wenig beachtet, vor allem in Ost- und Südbayern. Der Status war nicht immer richtig einzuschätzen, da die Art als Bestandteil von Ansaatmischungen für Straßenböschungen usw. verwendet wird.
Malva alcea
L.Spitzblatt-Malve3583SpeciesX
Malus sylvestris
(L.) Mill.Wild-Apfel3582SpeciesX
Die Art ist wesentlich seltener als M. domestica mit seinen vermutlich in nahezu allen Grundfeldern zumindest in den niederen Lagen verbreiteten (sub)spontanen Vorkommen. Von M. domestica wird jedoch keine Karte gezeigt, da die Art in machen Bundesländern nahezu überhaupt nicht oder nur auf der Ebene des Aggregats (M. sylvestris agg.) erfasst wurde. Ob auf die fast kahlen Blätter und die kleinen, holzigen Früchte als Erkennungsmerkmale von M. sylvestris ausreichend geachtet wurde, ist fraglich; daher zeigt die Karte sicher auch viele verkannte Nachweise von M. domestica (und der Hybride beider Arten).
Amaranthus blitoides
S. WatsonWestamerikanischer Amarant358SpeciesE
Die Vorkommen in Deutschland sind zumeist unbeständig, nur regional ist die Art schon länger eingebürgert, z. B. im nördlichen Oberrheingebiet (Hügin 1986).
Maianthemum bifolium
(L.) F. W. SchmidtZweiblättrige Schattenblume3577SpeciesX
Mahonia aquifolium
(Pursh) Nutt.Gewöhnliche Mahonie3576SpeciesE
Die Art wurde unvollständig erfasst und dürfte auch in den Gebieten der größten Nachweislücken, im Norden, in Baden-Württemberg und in Südbayern, weit verbreitet sein. Unbeständige Vorkommen sind von fest eingebürgerten oft nicht zu unterscheiden. Ob die häufigste gepflanzte und verwilderte Sippe überhaupt M. aquifolium ist oder zur Kulturhybride M. ×decumbens gehört, dem Bastard mit M. repens, ist nicht abschließend geklärt.
Lythrum virgatum
L.3575SpeciesU
Lythrum salicaria
L.Gewöhnlicher Blutweiderich3572SpeciesX
Lythrum hyssopifolia
L.Ysop-Blutweiderich3571SpeciesX
3
Lysimachia vulgaris
L.Gewöhnlicher Gilbweiderich3570SpeciesX
Amaranthus albus
L.Weißer Amarant357SpeciesE
Lysimachia thyrsiflora
L.Strauß-Gilbweiderich3569SpeciesX
1
Lysimachia punctata
L.Drüsiger Gilbweiderich3568SpeciesE
Zwischen unbeständigen und lokal eingebürgerten Beständen konnte meist nicht unterschieden werden. Viele Bestände bleiben jahrelang stabil, ohne sich auszubreiten. Die großen Nachweislücken in Nord- und Ostdeutschland legen nahe, dass die als Zierpflanze sehr häufige und leicht durch Gartenabfälle ausgebreitete Art in weiten Gebieten nicht beachtet wurde (vgl. Klotz 2009). Die als einheimisch bewerteten Bestände bei Berchtesgaden sind verschollen (Merxmüller 1973).
Lysimachia nummularia
L.Pfennig-Gilbweiderich3567SpeciesX
Lysimachia nemorum
L.Hain-Gilbweiderich3566SpeciesX
Lycopus europaeus subsp. europaeus
Ufer-Wolfstrapp3563SubspeciesX
Lycopodiella inundata
(L.) HolubGewöhnlicher Moorbärlapp3559SpeciesX
0c
Lycium chinense
Mill.3556SpeciesE
Lycium barbarum
L.Gewöhnlicher Bocksdorn3555SpeciesE
Zwischen unbeständigen und eingebürgerten Vorkommen konnte oft nicht differenziert werden. Die Karte kann auch mehrere Nachweise von L. chinense enthalten, die längere Zeit als eigenständige Sippe wenig beachtet wurde und oft nur an den breiteren Blättern erkennbar ist.
Zeige Datensätze 1101 bis 1200 von 3085

Grundlage: Referenzliste der Farn- und Blütenpflanzen Rheinland-Pfalz/Saarland.
Taxonomische Basis: Buttler, K. P., May, R. & Metzing, D. (2018): Liste der Gefäßpflanzen Deutschlands - Florensynopse und Synonyme. – Bonn (Bundesamt für Naturschutz): 286 S.
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