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Referenzliste der Farn- und Blütenpflanzen Rheinland-Pfalz/Saarland

Taxonomische Referenz der im Saarland und in Rheinland-Pfalz sowie der unmittelbaren Grenzregion vorkommenden Farn- und Blütenpflanzen. Die Liste enthält einheimische, eingebürgerte und spontan auftretende unbeständige Arten sowie einige häufig kultivierten Waldbäume. Nicht aufgenommen und erfasst werden Gartenpflanzen, auch wenn sie gelegentlich mit Gartenabfällen außerhalb der Grenzen von Gärten und Parks gefunden werden.

Diese Liste führt nur die akzepierten Sippenname auf. Alle Namen finden Sie in der Synonymliste.

 

Mehr... Artname Autor Deutscher Name Taxnummer Rang Typ. Status RL SL Taxonkommentar Details zur Art BfN
Festuca duvalii
(St.-Yves) StohrDuval-Schwingel2391SpeciesX
Die Art wurde von Kalkfelsen der Vorderpfalz (nördlich Bad Dürkheim) beschrieben. Die Identität der ebenfalls zu F. duvalii gestellten Pflanzen auf Flugsand der nördlichen Oberrheinebene und des mittleren Maingebietes bleibt noch zu klären.
Festuca filiformis
Pourr.Haar-Schwingel21824SpeciesX
Einige scharfe Arealgrenzen in der Karte zeigen nicht die tatsächlichen Verbreitungsmuster. Insbesondere in Schleswig-Holstein wurde die Art zu wenig erfasst.
Festuca gigantea
(L.) Vill.Riesen-Schwingel2376SpeciesX
Festuca guestfalica subsp. guestfalica
30501SubspeciesX
Festuca heteromalla
Pourr.7346SpeciesX
Festuca heteropachys
(St.-Yves) Patzke ex AuquierSchlaffer Schwingel2394SpeciesX
R
Festuca heterophylla
Lam.Verschiedenblättriger Schwingel2383SpeciesX
V
Festuca nigrescens subsp. nigrescens
27575SubspeciesX
Festuca ovina agg.
2385AggregatX
Zum Aggregat gehören F. brevipila, F. csikhegyensis, F. duvalii, F. filiformis, F. guestfalica, F. heteropachys, F. laevigata, F. longifolia, F. ovina, F. pallens subsp. pallens, F. patzkei, F. polesica, F. psammophila subsp. psammophila, F. pulchra, F. rhenana (F. lemanii auct., F. heteropachys auct.), F. rupicola subsp. rupicola, F. supina und F. valesiaca.
Festuca ovina s. str.
L.Schaf-Schwingel2396SpeciesX
Die scharfe Westgrenze des geschlossenen Areals in Nordbayern zum aufgelockerten Areal beruht auf zu wenig Daten in Baden-Württemberg und im westlichen Unterfranken.
Festuca pallens subsp. pallens
Bleicher Schwingel6792SubspeciesX
R
Einige Nachweise könnten auf Verwechslung mit F. csikhegyensis zurückgehen.
Festuca patzkei
Markgr.-Dann.Patzke-Schwingel6794SpeciesX
Festuca pratensis s. str.
Huds.15210SpeciesX
Festuca pulchra
SchurFalscher Schaf-Schwingel13523SpeciesX
Festuca rhenana
Korneck & T. GregorRheinischer Schwingel33506SpeciesX
Festuca rubra
L.2421SpeciesX
Festuca rubra agg.
Rot-Schwingel (Artengruppe)2417AggregatX
Zum Aggregat gehören F. heteromalla, F. nigrescens, F. rubra und F. trichophylla. Für Letztere sowie das Aggregat wird jeweils eine Karte gezeigt.
Festuca rubra subsp. juncea
(Hack.) K. Richt.2423SubspeciesX
Festuca rubra subsp. rubra
2425SubspeciesX
Festuca rupicola subsp. rupicola
Furchen-Schwingel29050SubspeciesX
Festuca tomanii
Korneck & T. Gregor35253SpeciesX
Festuca trichophylla subsp. trichophylla
Haarblättriger Schwingel13511SubspeciesX
Festuca valesiaca s. str.
Schleich. ex GaudinWalliser Schwingel (i. e. S.)2408SpeciesX
Ficaria verna s. l.
Huds.21893SpeciesX
Filago arvensis
L.Acker-Filzkraut2449SpeciesX
1
Filago gallica
L.Französisches Filzkraut2450SpeciesX
0b
Letzter Nachweis 1956, danach in Deutschland ausgestorben (Haffner 1990).
Filago germanica
(L.) Huds.Deutsches Filzkraut21898SpeciesX
1
Filago lutescens subsp. lutescens
Graugelbes Filzkraut29897SubspeciesX
1
Filago minima
(Sm.) Pers.Zwerg-Filzkraut2451SpeciesX
3
Filago neglecta
(Soy.-Will.) DC.Verkanntes Filzkraut2452SpeciesX
0a
Letzter Nachweis 1858, danach in Deutschland ausgestorben (Korneck & al. 1998).
Filago pyramidata
L.Spatelblättriges Filzkraut2456SpeciesX
0a
Filipendula ulmaria subsp. ulmaria
Echtes Mädesüß2461SubspeciesX
Filipendula vulgaris
MoenchKleines Mädesüß2462SpeciesX
Fourraea alpina
(L.) Greuter & BurdetWenigblütige Kohlkresse21906SpeciesX
Fragaria bifera
Duchesne34356SpeciesX
V
Fragaria moschata
Duchesne ex WestonZimt-Erdbeere2469SpeciesX
Es besteht große Verwechslungsgefahr mit großblättrigen Formen von F. vesca. Auf die waagrecht bis zurückgebogen abstehende Behaarung des Blütenstiels und die unterseits abstehend behaarten, nicht silbrig-grau glänzenden Blätter wurde vermutlich nicht ausreichend geachtet, so dass die Karte wohl eine etwas zu hohe Nachweisdichte zeigt.
Fragaria vesca subsp. vesca
34354SubspeciesX
Fragaria viridis subsp. viridis
Knack-Erdbeere29878SubspeciesX
V
Frangula alnus subsp. alnus
Echter Faulbaum29879SubspeciesX
Fraxinus excelsior subsp. excelsior
Gewöhnliche Esche29880SubspeciesX
Fumana procumbens
(Dunal) Gren.Gewöhnliches Nadelröschen2486SpeciesX
Fumaria parviflora
Lam.Kleinblütiger Erdrauch2498SpeciesX
Fumaria schleicheri subsp. schleicheri
Schleicher-Erdrauch29701SubspeciesX
Fumaria vaillantii subsp. vaillantii
26968SubspeciesX
2
Fumaria wirtgenii
W. D. J. KochWirtgen-Erdrauch21935SpeciesX
G
Die Art ist weiter verbreitet als in der Karte derzeit darstellbar; sie wurde regional zweifellos verkannt, dabei meist nicht von Fumaria officinalis s. str. unterschieden oder mitunter auch für kräftige Pflanzen von F. vaillantii gehalten. F. wirtgenii dürfte vor allem in den Wärmegebieten (Weinbauregionen) in der Karte noch deutlich unterrepräsentiert sein.
Gagea bohemica s. l.
(Zauschn.) Schult. & Schult. f.Felsen-Goldstern26592SpeciesX
Gagea lutea
(L.) Ker Gawl.Wald-Goldstern2510SpeciesX
Gagea pratensis
(Pers.) Dumort.Wiesen-Goldstern2514SpeciesX
1
Gagea spathacea
(Hayne) Salisb.Scheiden-Goldstern2516SpeciesX
Das Areal der Art ist gebietsweise, z. B. in Ost- und Nordosthessen, unvollständig erfasst.
Gagea villosa
(M. Bieb.) SweetAcker-Goldstern2517SpeciesX
2
Das Areal der Art ist gebietsweise, insbesondere in Hessen, unvollständig erfasst und bleibt hinter dem Datenstand von Haeupler & Schönfelder (1989) zurück.
Galanthus nivalis subsp. nivalis
Gewöhnliches Schneeglöckchen29702SubspeciesX
Außerhalb des indigenen Areals in Süddeutschland ist die Art als häufig kultivierte Zierpflanze oft verwildert und eingebürgert. Bei den synanthropen Vorkommen ist die Karte heterogen; teils wurden verwilderte Vorkommen nur lückenhaft erfasst, teils aber auch kultivierte Bestände aufgenommen.
Galatella linosyris
(L.) Rchb. f.Gold-Steppenaster29912SpeciesX
Galeobdolon luteum
Huds.20026SpeciesX
Siehe die gemeinsame Karte mit G. montanum.
Galeobdolon luteum agg.
29115AggregatX
Zum Aggregat gehören die indigenen Arten G. flavidum, G. luteum und G. montanum sowie das neophytische, in Kultur entstandene G. argentatum.
Galeobdolon montanum
(Pers.) Rchb.20027SpeciesX
Siehe die gemeinsame Karte mit G. luteum.
Galeopsis angustifolia
(Ehrh. ex Hoffm.) Pers.Schmalblättriger Hohlzahn2521SpeciesX
3
Galeopsis bifida
Boenn.Kleinblütiger Hohlzahn2527SpeciesX
Die Art reicht von ihrem südöstlichen (bayerischen) Teilareal bis in den württembergischen Teil des Schwäbisch-Fränkischen Waldes und der östlichen Schwäbischen Alb. Hier dünnen die Vorkommen zwar aus, doch können einzelne Verbreitungslücken auch darauf zurückzuführen sein, dass die Art nicht immer von G. tetrahit getrennt wurde.
Galeopsis ladanum
L.Acker-Hohlzahn2522SpeciesX
Das Erstellen einer Karte zu G. ladanum ist mit besonderen Schwierigkeiten verbunden: (1) Die westliche Verbreitungsgrenze verläuft von Schleswig-Holstein bis Baden- Württemberg durch Deutschland; (2) G. angustifolia wird erst seit wenigen Jahrzehnten auf Artniveau abgetrennt, ältere Angaben zu G. ladanum betreffen oft die die durch den Eisenbahnbau weit verbreitete G. angustifolia; (3) besonders im Westen Deutschland wurde G. ladanum vielfach nicht erkannt, breitblättrige Formen von G. angustifolia wurden für G. ladanum gehalten; (4) solange G. ladanum häufig war, wurde die Pflanze regelmäßig mit Getreide verschleppt, wodurch auch weit entfernt vom Areal öfter unbeständige Vorkommen entstanden; (5) G. ladanum ist als Bewohner extensiv genutzter Äcker extrem stark rückläufig und ist im Bereich der Arealgrenze seltener geworden. Dort sind daher aktuelle Angaben meist falsch, historische oft richtig.
Galeopsis segetum
Neck.Saat-Hohlzahn2524SpeciesX
V
Galeopsis speciosa
Mill.Bunter Hohlzahn2525SpeciesX
Galeopsis tetrahit
L.Stechender Hohlzahn2528SpeciesX
Die Art wurde in größeren Teilen Südbayerns nicht von G. bifida unterschieden; die Lücken in diesem Bereich sind daher überwiegend nur Erfassungslücken.
Galium album subsp. album
2550SubspeciesX
Galium album subsp. pycnotrichum
(Heinr. Braun) KrendlBehaartes Weißes Labkraut2551SubspeciesX
Galium aparine
L.Kletten-Labkraut2533SpeciesX
Galium boreale
L.Nordisches Labkraut2540SpeciesX
R
Galium elongatum
C. PreslHohes Labkraut2563SpeciesX
Die Art ist unvollständig erfasst, mancherorts wurden möglicherweise auch Bestände mit G. palustre verwechselt.
Galium glaucum subsp. glaucum
Blaugrünes Labkraut29703SubspeciesX
Galium mollugo s. str.
L.Wiesen-Labkraut2555SpeciesX
Die Art wird in Deutschland erst seit relativ kurzer Zeit beachtet und auch heute noch nicht immer von G. album unterschieden. Die Karte bildet Aktivitäten der Erfassung ab, enthält aber vielleicht auch Nachweise von G. album-Schattenformen und Angaben, bei denen zwischen G. mollugo agg. und der namensgleichen Art nicht unterschieden wurde.
Galium odoratum
(L.) Scop.Waldmeister2560SpeciesX
Galium palustre agg.
Sumpf-Labkraut (Artengruppe)2561AggregatX
Das Aggregat umfasst G. elongatum und G. palustre. Die Karte des Aggregats zeigt weitgehend die Verbreitung der häufigeren Sippe, G. palustre.
Galium palustre s. str.
L.7350SpeciesX
Galium parisiense subsp. parisiense
Pariser Labkraut29704SubspeciesX
0b
Das Indigenat der Art mit einem (sub-)medional-atlantischen Areal in Deutschland ist umstritten. Die Vorkommen im mitteldeutschen Trockengebiet werden zuweilen als archäophytisch angesehen, doch ist nicht auszuschließen, dass diese wie auch die übrigen Vorkommen in Deutschland neophytisch sind.
Galium pomeranicum
Retz.2599SpeciesX
Galium pumilum s. str.
MurrayHeide-Labkraut2572SpeciesX
3
Galium rotundifolium
L.Rundblatt-Labkraut2579SpeciesX
Da die Art häufig in Fichtenforste verschleppt wird, ist das Indigenat vieler Vorkommen nicht gesichert.
Galium saxatile
L.Harzer Labkraut2585SpeciesX
Galium spurium
L.Kleinfrüchtiges Kletten-Labkraut2534SpeciesX
0c
Galium sylvaticum s. str.
L.Wald-Labkraut2591SpeciesX
Galium tricornutum
DandyDreihörniges Labkraut2593SpeciesX
0c
Galium uliginosum
L.Moor-Labkraut2596SpeciesX
Galium verrucosum
Huds.2597SpeciesX
Die Art ist in Deutschland ein unbeständiger Neophyt mit sehr zerstreuten Nachweisen und wird daher nicht in einer Karte dargestellt.
Galium verum subsp. verum
24929SubspeciesX
Galium wirtgenii
F. W. SchultzWirtgen-Labkraut2601SpeciesX
G
Genista anglica
L.Englischer Ginster2604SpeciesX
Genista germanica
L.Deutscher Ginster2606SpeciesX
1
Genista pilosa
L.Haar-Ginster2609SpeciesX
V
Genista sagittalis
L.Flügel-Ginster21992SpeciesX
3
Genista tinctoria subsp. tinctoria
24930SubspeciesX
V
Gentiana cruciata subsp. cruciata
Kreuz-Enzian29053SubspeciesX
0a
Gentiana lutea
L.2629SpeciesX
Gentiana pneumonanthe
L.Lungen-Enzian2635SpeciesX
1
Gentiana utriculosa
L.Schlauch-Enzian2645SpeciesX
Gentianella campestris s. l.
(L.) Börner26595SpeciesX
Gentianella germanica
(Willd.) BörnerDeutscher Kranzenzian2662SpeciesX
1
Die Unterscheidung von G. aspera und G. germanica ist in Südbayern (Alpenrand und Alpen) schwierig.
Gentianopsis ciliata subsp. ciliata
Fransenenzian29705SubspeciesX
3
Geranium columbinum
L.Tauben-Storchschnabel2672SpeciesX
Geranium dissectum
L.Schlitzblättriger Storchschnabel2673SpeciesX
Geranium divaricatum
Ehrh.Spreizender Storchschnabel2674SpeciesX
Geranium lucidum
L.Glänzender Storchschnabel2675SpeciesX
Geranium molle
L.Weicher Storchschnabel2679SpeciesX
Die Karte enthält einzelne Nachweise von G. aequale, das erst neuerdings unterschieden wird und entsprechend kaum beachtet wurde. Bisher liegen erst sehr wenige Einzelnachweise vor; über die tatsächliche Häufigkeit kann nichts ausgesagt werden.
Zeige Datensätze 801 bis 900 von 3085

Grundlage: Referenzliste der Farn- und Blütenpflanzen Rheinland-Pfalz/Saarland.
Taxonomische Basis: Buttler, K. P., May, R. & Metzing, D. (2018): Liste der Gefäßpflanzen Deutschlands - Florensynopse und Synonyme. – Bonn (Bundesamt für Naturschutz): 286 S.
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