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Referenzliste der Farn- und Blütenpflanzen Rheinland-Pfalz/Saarland

Taxonomische Referenz der im Saarland und in Rheinland-Pfalz sowie der unmittelbaren Grenzregion vorkommenden Farn- und Blütenpflanzen. Die Liste enthält einheimische, eingebürgerte und spontan auftretende unbeständige Arten sowie einige häufig kultivierten Waldbäume. Nicht aufgenommen und erfasst werden Gartenpflanzen, auch wenn sie gelegentlich mit Gartenabfällen außerhalb der Grenzen von Gärten und Parks gefunden werden.

Diese Liste führt nur die akzepierten Sippenname auf. Alle Namen finden Sie in der Synonymliste.

 

Mehr... Artname Autor Deutscher Name Taxnummer Rang Typ. Status RL SL Taxonkommentar Details zur Art BfN
Galium rotundifolium
L.Rundblatt-Labkraut2579SpeciesX
Da die Art häufig in Fichtenforste verschleppt wird, ist das Indigenat vieler Vorkommen nicht gesichert.
Galium rubioides
L.2541SpeciesU
Galium saxatile
L.Harzer Labkraut2585SpeciesX
Galium sylvaticum s. str.
L.Wald-Labkraut2591SpeciesX
Galium uliginosum
L.Moor-Labkraut2596SpeciesX
Galium verrucosum
Huds.2597SpeciesX
Die Art ist in Deutschland ein unbeständiger Neophyt mit sehr zerstreuten Nachweisen und wird daher nicht in einer Karte dargestellt.
Galium verum subsp. verum
24929SubspeciesX
Gaudinia fragilis
(L.) P. Beauv.2603SpeciesU
Genista anglica
L.Englischer Ginster2604SpeciesX
Gentiana asclepiadea
L.Schwalbenwurz-Enzian2619Species
Gentiana lutea
L.2629SpeciesX
Gentiana utriculosa
L.Schlauch-Enzian2645SpeciesX
Gentianella campestris s. l.
(L.) Börner26595SpeciesX
Geranium columbinum
L.Tauben-Storchschnabel2672SpeciesX
Geranium dissectum
L.Schlitzblättriger Storchschnabel2673SpeciesX
Geranium divaricatum
Ehrh.Spreizender Storchschnabel2674SpeciesX
Geranium lucidum
L.Glänzender Storchschnabel2675SpeciesX
Geranium macrorrhizum
L.2676SpeciesE
Geranium molle
L.Weicher Storchschnabel2679SpeciesX
Die Karte enthält einzelne Nachweise von G. aequale, das erst neuerdings unterschieden wird und entsprechend kaum beachtet wurde. Bisher liegen erst sehr wenige Einzelnachweise vor; über die tatsächliche Häufigkeit kann nichts ausgesagt werden.
Geranium palustre
L.Sumpf-Storchschnabel2681SpeciesX
Geranium phaeum
L.Brauner Storchschnabel2682SpeciesX
Die Karte zeigt im Wesentlichen die Verbreitung von G. phaeum subsp. phaeum. Von der selteneren G. phaeum subsp. lividum gibt es nur sehr wenige Nachweise im Karwendelgebirge. Die Art ist nur in den Alpen und im Vorland indigen, die indigenen Vorkommen sind allerdings nicht immer von verwilderten eindeutig zu unterscheiden.
Geranium pratense
L.Wiesen-Storchschnabel2685SpeciesX
Das Indigenat vieler Vorkommen beispielsweise in Südostbayern und Brandenburg ist nicht gesichert. Zudem ist nicht ausgeschlossen, dass die Art gelegentlich mit verwilderten Zierpflanzen und Kulturhybriden verwechselt wurde.
Geranium purpureum
Vill.Purpur-Storchschnabel2690SpeciesE
Der Neophyt breitet sich derzeit stark entlang von Bahnlinien aus und ist inzwischen vermutlich häufiger als in der Karte dargestellt.
Geranium pusillum
L.Zwerg-Storchschnabel2686SpeciesX
Geranium pyrenaicum
Burm. f.Pyrenäen-Storchschnabel2687SpeciesE
Geranium robertianum subsp. robertianum s. str.
24931SubspeciesX
Geranium rotundifolium
L.Rundblättriger Storchschnabel2692SpeciesX
Geranium sanguineum
L.Blut-Storchschnabel2693SpeciesX
Geranium sylvaticum subsp. sylvaticum
Wald-Storchschnabel34137SubspeciesX
Der Status einiger verstreuter, als einheimisch dargestellter Einzelfunde in collinen bis submontanen Lagen ist zweifelhaft, so etwa im mittleren Bayern, da G. sylvaticum auch als Zierpflanze kultiviert wird und dann verwildert.
Geum rivale × urbanum
30927SpeciesU
Geum urbanum
L.Echte Nelkenwurz2701SpeciesX
Gladiolus communis
L.2702SpeciesU
Gladiolus palustris
GaudinSumpf-Siegwurz2706SpeciesX
Glaucium corniculatum
(L.) RudolphRoter Hornmohn2707SpeciesX
Glaucium flavum
CrantzGelber Hornmohn2708SpeciesX
Glaux maritima
L.Strand-Milchkraut2709SpeciesX
Glebionis coronaria
(L.) Cass. ex Spach29645SpeciesU
Glebionis segetum
(L.) Fourr.Saat-Wucherblume32128SpeciesX
Glechoma hederacea
L.Gewöhnlicher Gundermann2711SpeciesX
Gleditsia triacanthos
10382SpeciesU
Glyceria declinata
Bréb.Blaugrüner Schwaden2720SpeciesX
Glyceria fluitans
(L.) R. Br.Flutender Schwaden2721SpeciesX
Die scheinbaren Verbreitungslücken südlich der Donau beruhen zum großen Teil nur auf mangelnder Beobachtung und Nichtunterscheidung von anderen Arten des Glyceria fluitans-Aggregats.
Glyceria maxima subsp. maxima
32597SubspeciesX
Glyceria notata
Chevall.Falt-Schwaden26260SpeciesX
Glyceria pedicellata
F. Towns.2723SpeciesX
Glyceria striata
(Lam.) Hitchc.2726SpeciesE
Gnaphalium pensylvanicum
Willd.33498SpeciesU
Gnaphalium sylvaticum
L.Wald-Ruhrkraut2733SpeciesX
Gnaphalium uliginosum subsp. uliginosum
Sumpf-Ruhrkraut29707SubspeciesX
Gratiola officinalis
L.Gottes-Gnadenkraut2738SpeciesX
Groenlandia densa
(L.) Fourr.Dichtes Fischkraut2739SpeciesX
Guizotia abyssinica
(L. f.) Cass.2740SpeciesU
Die Art ist in Deutschland ein unbeständiger Neophyt mit nur zerstreuten Nachweisen und wird daher nicht in einer Karte dargestellt.
Guizotia scabra subsp. schimperi
(Sch. Bip.) J. Baagøe30933Subspecies
Guizotia scabra subsp. schimperi
(Sch. Bip.) J. Baagøe30933Subspecies
Guizotia scabra subsp. schimperi
(Sch. Bip.) J. Baagøe30933Subspecies
Gymnadenia conopsea s. str.
(L.) R. Br.29647SpeciesX
Gymnadenia densiflora
(Wahlenb.) A. Dietr.32123SpeciesX
Gymnadenia × intermedia
10386SpeciesU
Gymnocarpium dryopteris
(L.) NewmanEichenfarn2746SpeciesX
Gypsophila elegans
M. Bieb.6804SpeciesU
Gypsophila fastigiata subsp. fastigiata
Ebensträußiges Gipskraut29708SubspeciesX
Gypsophila paniculata
L.2752SpeciesE
Gypsophila scorzonerifolia
Ser.Schwarzwurzelblättriges Gipskraut6806SpeciesE
Hedera helix subsp. helix
Gewöhnlicher Efeu29709SubspeciesX
Da die Sippe aus Pflanzungen verwildert, ist das Indigenat der in der Karte als einheimisch dargestellten Vorkommen nicht immer gesichert.
Helianthemum apenninum
(L.) Mill.Apenninen-Sonnenröschen2772SpeciesX
Helianthemum nummularium s. l.
(L.) Mill.Gewöhnliches Sonnenröschen26596Species
Helianthus annuus
L.6492SpeciesU
Helianthus laetiflorus
Pers.2783SpeciesE
Helianthus pauciflorus subsp. pauciflorus
34209SubspeciesE
Helianthus tuberosus
L.Topinambur2785SpeciesE
Die Karte enthält vermutlich Nachweise ähnlicher nordamerikanischer Helianthus-Arten, so etwa von H. decapetalus, und von Kulturhybriden, insbesondere von H. laetiflorus. Dennoch dürfte H. tuberosus in naturnaher Vegetation die bei weitem häufigste Helianthus-Art sein, etwa in Uferstaudenfluren. Die größeren Lücken in der Karte dürften teilweise auf mangelnder Erfassung beruhen.
Helictotrichon pubescens subsp. pubescens
7356SubspeciesX
Helleborus foetidus
L.Stinkende Nieswurz2801SpeciesX
Helleborus niger
L.2803SpeciesX
Helminthotheca echioides
(L.) HolubWurmlattich22138SpeciesE
Helosciadium inundatum
(L.) W. D. J. KochUntergetauchter Sumpfschirm27303SpeciesX
Hemerocallis fulva
(L.) L.2813SpeciesE
Hepatica nobilis
Mill. ex Schreb.Gewöhnliches Leberblümchen2815SpeciesX
Heracleum sphondylium subsp. sphondylium
2827SubspeciesX
Herminium monorchis
(L.) R. Br.Einknollige Honigorchis2829SpeciesX
Herniaria glabra subsp. glabra
Kahles Bruchkraut2833SubspeciesX
Herniaria hirsuta subsp. hirsuta
22150SubspeciesE
Hesperis matronalis subsp. matronalis
Gewöhnliche Nachtviole15248SubspeciesE
Hibiscus syriacus
L.30116SpeciesU
Hibiscus trionum
L.2848SpeciesU
Hieracium acutifolium
Vill.Gabelästiges Habichtskraut33655SpeciesX
Die Karte wird als Beispiel des Verbreitungsbildes einer durch gelegentliche Hybridisierung entstehenden Zwischenart gezeigt.
Hieracium aridum
FreynTrockenheitsliebendes Habichtskraut25601SpeciesX
Die Karte wird als Beispiel des Verbreitungsbildes einer durch gelegentliche Hybridisierung entstehenden Zwischenart gezeigt. Die sehr zerstreuten Nachweise zeigen dabei sowohl die Seltenheit als auch schwere Erkennbarkeit an, aber auch die Regionen intensiverer Nachforschung (Raum München, Ulm).
Hieracium aurantiacum
L.Orangerotes Habichtskraut2856SpeciesX
Außerhalb der Alpen hat die Art nur wenige indigene Vorkommen im Südschwarzwald, vielleicht auch im Oberharz sowie in Mooren im Allgäu und in Norddeutschland; nach Jäger (2011) auch im Bayerischen Wald. Diese werden in der Karte meist von synanthropen Vorkommen überlagert oder sind nur als eingebürgert dargestellt. Alles andere sind Verwilderungen und Einbürgerungen, besonders auffällig in urbanen Bereichen. Daneben spiegelt die Karte auch unterschiedlich intensive Kartieraktivitäten wider.
Hieracium auriculoides
LángPannonisches Habichtskraut2858SpeciesX
Hieracium bauhini
Schult.Bauhin-Habichtskraut2859SpeciesX
Gehäufte Funde zeigen intensiv kartierte Gebiete mit reichlichen Sekundärbiotopen an; H. bauhini zeigt in neuerer Zeit eine verstärkte Ausbreitungstendenz in urbanen Bereichen.
Hieracium bifidum
Kit. ex Hornem.Gabel-Habichtskraut2860SpeciesX
Die isolierten Vorkommen entlang der nördlichen Mittelgebirgsschwelle und in Mecklenburg, auf ehemaligen Moränen, haben stark reliktischen Charakter.
Hieracium calodon
Tausch ex PeterSchönhaariges Habichtskraut2868SpeciesX
Hieracium cymosiforme
Froel.Täuschendes Habichtskraut33703SpeciesX
Hieracium cymosum
L.Trugdoldiges Habichtskraut2872SpeciesX
Die Vorkommen aus der Schwäbisch-Fränkischen Alb gehören größtenteils zur H. cymosum subsp. cymosum, die in diesem Gebiet stark zurückgeht. Die neueren Nachweise in den nördlichen Bundesländern gehören vielfach zu H. cymosum subsp. cymigerum, das sich gern an Straßenrändern ausbreitet.
Hieracium densiflorum
TauschDichtblütiges Habichtskraut2873SpeciesX
Die wärmeliebende Art, die an leicht ruderalisierten Stellen wächst, wurde gelegentlich mit H. bauhini verwechselt und ist daher noch unzureichend erfasst.
Hieracium duerkhemiense
(Touton ex Zahn) Gottschl. & MeierottDürkheimer Habichtskraut32295SpeciesX
Hieracium erythrochristum
(Nägeli & Peter) ÜksipRain-Habichtskraut32571SpeciesX
Die Art war früher fast nur von der bayerischen Hochebene bekannt. Durch die starke Sekundärausbreitung von H. caespitosum und infolge Rezentbastardisierung sind neuerdings auch Funde aus den nördlichen Bundesländern dokumentiert.
Hieracium euchaetium
Nägeli & Peter24957SpeciesX
Hieracium fallacinum
F. W. SchultzTrügerisches Habichtskraut25618SpeciesX
Die Häufung der Funde im nördlichen Bayern entspricht nicht nur dem von dort bekannten guten Durchforschungsgrad, sondern zeigt auch den Verbreitungsschwerpunkt der Art. Außerhalb dieses Gebietes tritt die Art oft nur vorübergehend auf.
Hieracium flagellare
Willd.Ausläuferreiches Habichtskraut2880SpeciesX
In den westlichen Bundesländern tritt die Art neuerdings als vermutlich fixierte Zwischenart an Sekundärstandorten auf und bildet dort oft schnell Massenpopulationen. Im Raum Regensburg ist die Art fixiert und bildet reichlich Samen.
Hieracium flagelliferum
Ravaud26713SpeciesX
Zeige Datensätze 1501 bis 1600 von 3085

Grundlage: Referenzliste der Farn- und Blütenpflanzen Rheinland-Pfalz/Saarland.
Taxonomische Basis: Buttler, K. P., May, R. & Metzing, D. (2018): Liste der Gefäßpflanzen Deutschlands - Florensynopse und Synonyme. – Bonn (Bundesamt für Naturschutz): 286 S.
PDF-Download: BfN-Skript 519, 2018; (34862 KB)
Excel-Downlod: Exceldatei Stand 22.03.2019 mit Korrekturen an Schlüsselbeziehungen (972 KB)